Nächste Runde im Play-off-Kampf

Im Kampf um die Play-off-Plätze in der Inter-National-League bahnt sich ein Duell zwischen Österreich und Slowenien an. HK Jesenice, FBI VEU Feldkirch, HK Playboy Slavija Ljubljana und EHC-Bregenzerwald führen die beiden Qualifikationsgruppen an.

In der "Master Round" der Inter-National-League konnte am letzten Wochenende der HC Gherdeina seine Spitzenposition verteidigen. In den nächsten zwei Spielen bekommen es die Grödner mit den österreichischen Vereinen EK Zell am See (auswärts) und EHC Palaoro Lustenau (daheim) zu tun.

Für alle drei könnte dies im Hinblick auf das "Pickrecht" des Play-off-Gegners bereits vorentscheidend sein. Bleibt der HC Gherdeina weiter ungeschlagen an der Spitze, ist diese Mannschaft nur noch schwer von Platz eins zu verdrängen. "Wir werden uns gegen Gröden sicher nicht verstecken und versuchen, unser Spiel aufzuziehen", meint Igor Rataj von den "Eisbären". Zell am See, das auf Marcell Wurzer und wahrscheinlich auf Jürgen Tschernutter verzichten muss, steht derzeit mit einem Punkt da und weist bereits fünf Zähler Rückstand auf Gröden auf.

Lustenau ist mit einem knappen Sieg in die Zwischenrunde gestartet und kann mit Siegen gegen den HC Südtirol Bank Eppan und Tabellenführer Gherdeina einen großen Sprung nach vorne machen. "Bei unseren Spielen gegen Eppan hat immer die Heimmannschaft gewonnen. Gegen den Tabellenführer wird es am Sonntag besonders schwer, die Wolkensteiner sind derzeit das Maß der Dinge", weiß die Lustenauer Vereinsführung.

Während die fünf Klubs der "Master Round" ihr Ticket für das Play-off bereits in der Tasche haben, geht es einen Stock tiefer eng zur Sache. In Gruppe A hat der HK Jesenice punktgleich mit der FBI VEU Feldkirch die Führung übernommen. Die Feldkircher mussten am letzten Wochenende zwei Mal in ein Penaltyschießen: gegen Jesenice gab es einen Sieg, gegen HK Triglav Kranj musste man sich allerdings geschlagen geben.

Im Heimspiel gegen den HK Celje plant die VEU mit drei Punkten, konnten die Slowenen in dieser Saison noch nicht überzeugen. Für Feldkirch werden erstmals zwei neue Spieler in der Vorarlberghalle auflaufen: der Österreicher Lukas Draschkowitz und der Tscheche Dominik Müller.

In Gruppe B ist der EHC-Bregenzerwald trotz des Sieges in der Vorwoche gefordert, trifft der Titelverteidiger doch auswärts auf Tabellenführer HK Playboy Slavija Ljubljana. Tags darauf steht auch noch das Auswärtsspiel gegen HDK Maribor auf dem Programm. "Es warten zwei sehr schwere Spiele auf uns. Wir müssen geduldig auf unsere Chancen warten", meint Trainer Henrik Alfredsson, der zahlreiche angeschlagene Spieler in seinem Kader hat.

Für die Verfolger in den Qualifikationsgruppen zählen ab sofort nur noch Siege. Beim SV Kaltern rothoblaas herrscht schon Realität: "Oberstes Ziel ist es nun, sich den zweiten Tabellenplatz zu erkämpfen und in einem alles entscheidendem Spiel gegen den Zweiten der anderen Qualifikationsgruppe ins Play-off zu kommen."

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