Triumph von Lustenau

Der EHC Lustenau gewann am Samstag zum ersten Mal den österreichischen Titel in der Alps Hockey League. In einem hochklassigen Rückspiel verteidigten die Vorarlberger gegen die Red Bull Hockey Juniors ihren Vorsprung aus dem Heimsieg.

Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung aus dem 4:2-Heimsieg vom Donnerstag ging der EHC Lustenau in das Rückspiel am Samstagabend bei den Red Bull Hockey Juniors in Salzburg. Die Vorarlberger, die in den vergangenen zwei Saisonen jeweils im Endspiel gegen die "Bullen" den Kürzeren zogen, setzten sich dieses Mal trotz einer 2:3-Niederlage durch und die Krone der österreichischen Alps Hockey League auf.

Für die Lustenauer begann das Rückspiel wie nach Wunsch, Chris D'Alvise nutzte das erste Powerplay zur frühen Führung (9.). Nach dem Ausgleich durch Julian Lutz (18.), ebenfalls in Überzahl, sorgte abermals D'Alvise postwendend für den zweiten Lustenauer Treffer (19.). Die Salzburger benötigten somit erneut drei Treffer, um zumindest eine Verlängerung zu erzwingen.

Im zweiten Abschnitt gelang dies den Juniors nicht, eine Wand namens Anthony Morrone baute sich auf und wehrte Schuss um Schuss ab. Lustenau hielt die Führung auch noch im Schlussdrittel, als Salzburg alles auf eine Karte setzen musste. Vladislav Polegoshko gab den Hausherren mit dem Ausgleichstreffer noch einmal Hoffnung für die letzten zehn Spielminuten. Als Nikolaus Heigl die Salzburger dann auch noch erstmals in Front brachte (56.), war dieses Finalduell wieder offen.

Lustenau hielt dem Druck in den letzten Minuten aber stand und holte sich verdient den Meistertitel. "Ich möchte dem EHC Lustenau herzlich zum Gewinn des Titels, dem ersten im Rahmen der österreichischen Meisterschaft der Alps Hockey League, gratulieren. Sie haben bereits im Hinspiel den Grundstein zu diesem Erfolg gelegt und auch das Rückspiel in einer hochklassigen Partie auf Augenhöhe bestritten", gratulierte ÖEHV-Vizepräsident Nicolas Stockhammer bei der Pokalübergabe an die Vorarlberger.

Alps Hockey League - Österreichische Meisterschaft