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19.02.2014, 21.42 Uhr - Olympia

Interne Klärung der Vorfälle

Im Austria Tirol House gab Eishockey-Teamchef Manny Viveiros am Mittwoch eine Stellungnahme zu den nächtlichen Vorfällen vor dem Play-off-Qualifikationsspiel gegen Slowenien ab: "Nach internen Gesprächen wird es Konsequenzen geben."

Eishockey-Teamchef Manny Viveiros nahm am Mittwochnachmittag im Austria Tirol House zu den Vorfällen im Vorfeld des Play-off-Qualifikationsspiels gegen Slowenien, das mit 0:4 am Dienstag verloren ging, im Detail Stellung.

"Ich bin von der Mannschaft sehr enttäuscht. Ich habe den Spielern großes Vertrauen entgegengebracht, rückblickend war dies leider ein Fehler, den ich begangen habe. Das Verhalten einzelner Spieler ist unentschuldbar", meinte der Head Coach der österreichischen Nationalmannschaft im Rahmen einer Pressekonferenz.

Einige Eishockeyspieler, deren Namen dem Österreichischen Eishockeyverband (ÖEHV) bekannt sind, waren nach dem 3:1-Gruppensieg gegen Norwegen zu spät in die Unterkunft ins Olympische Dorf zurückgekehrt. "Wir werden diese Situation nach einer genauen Analyse und einer Recherche in den nächsten Tagen intern besprechen und Konsequenzen ziehen. Es geht nicht, dass einige Spieler vor einem derart wichtigen, fast schon historischen Spiel den Fokus auf das Wesentliche verlieren", so der Teamchef weiter.

Die gesamte Nationalmannschaft wird am Donnerstag die Heimreise antreten. Im April gibt es nach der Meisterschaft das nächste Zusammentreffen mit den Teamspielern, die sich dann intensiv auf die IIHF Weltmeisterschaft Division IA (20. bis 26. April) in Südkorea vorbereiten werden. Im Rahmen dieser Vorbereitung gibt es auch zwei Länderspiele gegen Slowenien in Wien (10. April) und gegen Ungarn in Budapest (12. April).

"Wir haben in den letzten zwei Jahren eine gute Entwicklung genommen. Dieser eine Abend hat uns wieder zurückgeworfen. Wenn sich die Emotionen in dieser Sache wieder gelegt haben, werden wir eine Entscheidung über die Konsequenzen treffen. Die Spieler haben sich entschuldigt, auch wenn dieses Verhalten im Grunde unentschuldbar ist", fügte ÖEHV-Präsident Dr. Dieter Kalt hinzu.

Quelle: ÖEHV, Russmann
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