Zwei Thriller bei A-WM

Frankreich und Dänemark müssen hart um Zusatzpunkte kämpfen. Lettland weiter ohne Punktverlust, Slowenien unterliegt Norwegen.

Der Abschluss des fünften Spieltags bei der A-WM in Paris und Köln sieht zwei echte Thriller.

Dänemark ist beim 4:3 nach Penaltys in Gruppe A gegen die Slowakei durch Tore von Hardt (17./PP), Russell (25.) und Pulsen (40.) 3:0 voran, muss im Schlussdrittel aber durch Gernat (42.), Bliznak (47./PP) und Miklik (52./PP) noch den Ausgleich hinnehmen. Green trifft im Penaltyschießen, Dravecky trifft nur die Stange.

Dänemark (2 Punkte) liegt als Siebter nur einen Zähler hinter der Slowakei (5.).

Der Heimvorteil wirkt

Auch in Paris, wo die Gruppe B ausgespielt wird, gibt es ein Hin und Her - allerdings besser aufgeteilt. Frankreich gewinnt ebenfalls im Penaltyschießen 4:3 gegen die Schweiz.

Auvitus Führung (3./SH) wird durch einen Draplan-Doppelpack (22.,24.) im Mittelabschnitt gedreht, ehe da Costa (44./PP) wieder ausgleicht. Die Antwort auf Ambuhls Treffer (54.) wird von Rech (56.) gegeben.

Im Shootout ist da Costa der einzige Crack, der treffen kann.

Dennoch reicht der Schweiz der Punkt (insgesamt 6), um sich punktgleich mit Norwegen hinter Kanada auf Platz zwei zu setzen. Frankreich ist Vierter und hat mit fünf Zählern genauso viele wie Tschechien.

Lettland weiter makellos

Die Eishockey-A-WM in Köln und Paris hat weiterhin keinen Punktverlust von Lettland gesehen: Die Letten gewinnen zum Auftakt des vierten Spieltags knapp 2:1 (1:1,0:0,1:0) über Italien.

Bozen-Stürmer Insam (4.) bringt den Aufsteiger voran, die Führung der Squadra Azzurra hält aber nur knapp neun Minuten: Dzerins (13.) gleicht im einzigen lettischen Powerplay des ganzen Spiels aus. 79 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit ist es erneut Dzerins, der den nächsten Dreipunkter besiegelt.

Lettland führt die Gruppe A als einziges makelloses Team nach drei Spielen an. Italien wartet auf seinen zweiten Zähler, liegt im Abstiegskampf nur vor den punktelosen Dänen, die als nächster A-WM-Gastgeber nicht runter können.

Nächste Niederlage für Slowenien

Etwas deutlicher ist der Ausgang beim Parallelspiel der Gruppe B in Paris: Norwegen schickt den zweiten Aufsteiger, Slowenien, mit 5:1 (3:0,1:1,1:0) vom Eis.

Schon im ersten Drittel sorgen die Nordeuropäer für eine Vorentscheidung, Mathis Olimb (6.), dessen Bruder Ken Andre Olimb (15.) und Forsberg (19.) treffen.

Im zweiten Abschnitt fehlen die Tore lange, ehe Reichenberg (39/PP.) auf 4:0 stellt. Sabolic sorgt 15 Sekunden vor der zweiten Sirene für den Ehrentreffer. Den Schlusspunkt besorgt schließlich Thoresen (60.).

Damit befindet sich Slowenien in der identen Position zu Italien, nur Weißrussland steht in Gruppe B schlechter da. Norwegen ist mit sechs Punkten aus drei Spielen vor der Abendpartie Frankreich-Schweiz Zweiter.