Olympia-Abschied gegen Slowenien

Für die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft endeten die XXII. Olympischen Winterspiele am Dienstag. Im Qualifikationsspiel für das Viertelfinale unterlag Österreich Slowenien mit 0:4. Die Endplatzierung steht nach den restlichen Partien fest.

Am Dienstagmittag hatte die österreichische Nationalmannschaft die Chance, ins Viertelfinale des olympischen Eishockey-Turniers einzuziehen. Im Bolshoy Ice Dome musste sich Österreich im Qualifikationsspiel Slowenien mit 0:4 (0:2,0:1,0:1) allerdings geschlagen geben und verpasste damit, seit es die K.o.-Phase gibt, den erstmaligen Einzug unter die besten Acht.

"Slowenien war die bessere Mannschaft und hatte durch den guten Start auch über die restliche Spielzeit die nötige Sicherheit, den Vorsprung zu verteidigen", meinte Teamchef Manny Viveiros. Bereits im ersten Powerplay des Spiels gingen die Slowenen mit 1:0 in Führung, Anze Kopitar traf Goalie Mathias Lange durch die Beine (6.). Im zweiten Überzahlspiel der Österreicher schlugen die Slowenen erneut zu, Jan Urbas stellte mit einem Konter in Unterzahl auf 2:0 (12.).

Diesen Vorsprung konnte Slowenien zu Beginn des zweiten Drittels Sabahudin Kovacevic (24.) ausbauen. Die Österreicher kamen mit Fortdauer zwar besser ins Spiel, konnten bei zahlreichen Gelegenheiten aber den gegnerischen Torhüter Robert Kristan nicht überwinden. "Nach dem 0:3 war es dann sehr schwer, wieder zurückzukommen", meinte Michael Grabner. "Kristan hat sehr gut gespielt und wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt."

In den Schlussminuten setzte Head Coach Viveiros alles auf eine Karte und nahm 3:20 Minuten vor dem Ende Torhüter Lange aus dem Tor. Die Slowenen nutzten diese Gelegenheit zum 4:0-Endstand durch Jan Mursak und werden am Mittwoch im Viertelfinale auf Schweden treffen. "Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir diese Chance nicht genutzt haben. Ich bin aber stolz auf die Mannschaft", meinte der Teamchef.

18.02.2014, 12:00 Uhr (Ortszeit): Slowenien – Österreich 4:0 (2:0,1:0,1:0)
Tore: Kopitar (6./PP), Urbas (12./SH), Kovacevic (24.), Mursak (58./EN)
Strafminuten: 6 bzw. 10