Vier Mentoring-Kurse in zwei Wochen

In den letzten zwei Wochen besuchten Ausbildungschef und Entwicklungsleiter Roger Bader sowie Sportdirektor Alpo Suhonen im Rahmen des Mentoring-Programms des Österreichischen Eishockeyverbandes die Nachwuchsabteilungen von EV UPC Vienna Capitals, Okanaga

Am 5. Oktober haben Ausbildungschef- und Entwicklungsleiter Roger Bader sowie Sportdirektor Alpo Suhonen die zweite Saison für das Mentoring-Programm des Österreichischen Eishockeyverbandes in Wien gestartet.

Mit dabei waren zahlreiche Trainer und Funktionäre der EV UPC Vienna Capitals, die sich in Gesprächen und aktiven Trainingseinheiten auf dem Eis mit dem Verband austauschen konnten. Okanagan Hockey Europe in St. Pölten war in der ersten Woche anschließend die zweite Station. Danach erfolgte der Ortswechsel nach Kärnten, wo an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je ein Kurs in Villach beim EC VSV und in Klagenfurt beim EC-KAC abgehalten wurde.

Sinn und Zweck der erneut sehr gut angenommenen Veranstaltungen erklärt Bader wie folgt: "Mit dem Mentoring soll eine fachliche, qualitative Kommunikation zwischen dem Verband und den österreichischen Klubs mit deren Nachwuchsabteilungen aufgebaut werden. Wir wollen auf diesem Weg unsere Erkenntnisse des internationalen Spitzeneishockeys an die Klubs weitergeben, mit dem Ziel, dass aufgrund dieser Erkenntnisse, mehr und bessere Eishockeyspieler ausgebildet werden können."

"Die Arbeit mit den Nachwuchstrainern in diesen ersten zwei Wochen war sehr gut. Beide Seiten sind für alle Ideen offen. Ich denke, die Fortsetzung dieses Programms trägt wieder einen kleinen Teil dazu bei, dass die Entwicklung des heimischen Nachwuchses auf eine höhere Stufe gehoben wird", sind für Suhonen weitere Fortschritte erkennbar.

Nach diesen ersten vier Stationen der laufenden Saison folgt vor der IIHF Nationalteampause Anfang November noch der Kurs beim Dornbirner EC und umliegenden Vorarlberger Vereinen (26. und 27. Oktober). In diesem Jahr kommt auch noch der EC Red Bull Salzburg an die Reihe (23. und 24. November). In den ersten zwei Monaten 2016 erfolgen dann noch Mentoring-Einheiten beim HC TWK Innsbruck, bei den Moser Medical Graz99ers und beim EHC LIWEST Linz.

Ablauf der Ausbildungstage
1. Tag: Vier Theorielektionen á 45 Minuten sowie zwei Mustereistrainings und ein Informationsabend für Eltern von Nachwuchsspielern (Themen: Fähigkeiten eines Nationalteamspielers, richtiges Eistraining, physisches Training, Ernährung und Regeneration);
2. Tag: Gesprächsrunde mit Vereins- und Nachwuchsverantwortlichen, in der gegenseitige Bedürfnisse und Erwartungen ausgetauscht werden können.

Mentoring-Programm des Österreichischen Eishockeyverbandes von Ausbildungschef und Entwicklungsleiter Roger Bader in Zusammenarbeit mit den Klubs der Erste Bank Eishockey Liga, der Erste Bank und dem Austrian Hockey Board:

   05.-06.10.2015: EV UPC Vienna Capitals (Wien)
   08.-09.10.2015: Okanagan Hockey Europe (St. Pölten)
   12.-13.10.2015: EC VSV (Villach)
   14.-15.10.2015: EC-KAC (Klagenfurt)
   26.-27.10.2015: Dornbirner EC (Dornbirn)
   23.-24.11.2015: EC Red Bull Salzburg (Salzburg)
   Jänner 2016/TBD: HC TWK Innsbruck (Innsbruck)
   18.-19.01.2016: Moser Medical Graz99ers (Graz)
   Februar 2016/TBD: EHC LIWEST Linz (Linz)