Strategische und strukturelle Inhalte entwickelt

Wie am Rande der 75. IIHF Weltmeisterschaft in der Slowakei vor einem Jahr verkündet, hat der Österreichische Eishockeyverband Bemühungen in Gang gesetzt, um eine koordinierte und aktive Weiterentwicklung des österreichischen Eishockey- und InLine-Hockeys

Nach der vorliegenden Analyse und einer gemeinsamen Klausur im vergangenen Herbst hat in den letzten Monaten eine intensive Konzeptionsphase in mehreren Arbeitsgruppen stattgefunden. Der Österreichische Eishockeyverband hat für seine vier aktualisierten Grundsätze strategische und strukturelle Inhalte entwickelt.

Die Grundsätze des ÖEHV lauten wie folgt:
-    Der Verband bemüht sich gemeinsam mit seinen Partnern um Innovation und Weiterentwicklung im österreichischen Eishockey.
-    Der Verband arbeitet Standards gemeinsam mit den Vereinen, der Liga, den Trainern, den Schiedsrichtern und Ausbildungszentren aus.
-    Der Verband agiert als Dienstleister.
-    Der Verband schafft klare und kontinuierliche Rahmenbedingungen.

Die Inhalte des neuen Konzepts sollen die Verwirklichung dieser Grundsätze ermöglichen und die Basis für einen nachhaltigen Aufschwung des österreichischen Eishockey- und InLine-Hockeysports bieten. Gleichzeitig werden darin die Voraussetzungen für eine Umstrukturierung des ÖEHV in einen zeitgemäßen und zukunftsorientierten Sportverband gebildet.

Das Konzept enthält unter anderem die Grundsätze eines sportlichen Leitbildes und die Bündelung der sportlichen Kompetenzen des Verbandes in der Position eines professionellen Sportdirektors. Diese Position soll die Speerspitze der sportlichen Weiterentwicklungs- und Innovationsmaßnahmen des ÖEHV bilden und die Initiativen des Verbandes vor allem im Nachwuchs- wie in weiteren sportlichen Bereichen koordinieren und überwachen.

Betont wurde auch, dass für die mittel- bis langfristige Entwicklung des Sports gemeinsame Bemühungen des Verbandes mit der Erste Bank Eishockey Liga, Nationalliga und Vereinen – unter anderem im neu gegründeten Austrian Hockey Board – außer Frage stehen.

In struktureller Hinsicht bekannte sich der ÖEHV in der Klausur zu einer professionalisierten und strafferen Organisationsstruktur mit einer neuen Aufgabenverteilung zwischen Ehrenamt und Hauptamt. Künftig soll das gewählte Ehrenamt in verschlankten Gremien seine Aufgaben vor allem in strategischer und überwachender Hinsicht wahrnehmen. Die operative Abwicklung des Tagesgeschäftes und die Vollziehung der Dienstleistungsaufgaben sollen künftig in hauptamtlichen Händen ruhen.

Die definierten Grundsätze sollen in den kommenden Monaten in überarbeitete Grundsatzdokumente eingearbeitet werden und innerhalb des Verbandes an seine Mitglieder kommuniziert werden. Der offizielle Beschluss der neuen Struktur und der neuen strategischen Ausrichtung des Verbandes soll in der kommenden Generalversammlung erfolgen.