Nachwuchsprogramm von ÖEHV und EBEL

Alpo Suhonen, Sportdirektor des Österreichischen Eishockeyverbandes, präsentierte im Rahmen der Präsidentenkonferenz der Erste Bank Eishockey Liga sein Projekt "Austrian Hockey 2017", das volle Unterstützung zugesichert bekam.

Die Entwicklung eines gemeinsamen Nachwuchsprogramms zwischen Österreichischem Eishockeyverband (ÖEHV) und Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) wurde am Donnerstag im Rahmen der Präsidentensitzung der EBEL als sehr wichtiges Projekt der nächsten Jahre definiert.

ÖEHV-Sportdirektor Alpo Suhonen stellte seine Vision "Austrian Hockey 2017" den zwölf Präsidenten sowie dem Ligamanagement vor und erhielt für seine Ausführungen sowie Ideen die volle Unterstützung und Kooperationsbereitschaft von den Vereinen.

"Die Aus- und Weiterbildung der talentiertesten österreichischen Spieler läuft nur über eine Zusammenarbeit zwischen Verband und Vereinen. In der Nationalmannschaft sollen die Besten der Besten aller Vereine vereint sein", erklärte Suhonen. "Der Fokus muss zunächst auf die U14 gelegt werden, um in Zukunft von unten nach oben hin den A-Status aller Altersklassen gewährleisten zu können." Das Ziel dieses groß angelegten Nachwuchsprojektes: A-Status von den Senioren über die U20 bis zur U18!

Ebenso wie bei den Spielern soll es auch bei den österreichischen und in Österreich tätigen Trainern funktionieren. Bessere Kommunikation und Austausch untereinander sollen in diesem Bereich zu einer Verbesserung der derzeitigen Situation führen. Bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Coaches wird der nationale Weg unter dem Motto "österreichische Trainer für österreichische Spieler" forciert. Ein detaillierter Maßnahmenplan für diese beiden Punkte wird derzeit ausgearbeitet.