Zu viele Strafen

Für die österreichische U20-Nationalmannschaft gab es beim U20 Graz Cup zwar das erste Tor, aber dennoch die zweite Niederlage.

Am zweiten Spieltag des U20 Graz Cup gab es für die österreichische U20-Nationalmannschaft die zweite Niederlage. Einige Ausfälle aufgrund von Krankheit und Verletzungen schwächte das Team, das nur mit sechs Verteidigern spielen konnte, von Trainer Alexander Mellitzer zusätzlich.

Dennoch legten die Österreicher sehr gut los und gingen durch Fabian Ranftl nach fünf Minuten bereits in Führung. Ein unglücklicher Gegentreffer in eigener Überzahl verschaffte Weißrussland, bei der IIHF U20 Weltmeisterschaft in einem Monat erneut Österreichs Gegner, den 1:1-Ausgleich.

Eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Fabian Nußbaumer ermöglichte den Weißrussen eine fünfminütige Überzahl, die diese zur erstmaligen Führung nutzten. "Am Ende waren leider zu viele Strafen, um dieses Spiel noch zu drehen", meinte Mellitzer. "Wir haben zwar gut in Unterzahl gespielt, die Weißrussen haben aber trotzdem Tore gemacht." Die weiteren Treffer zum 4:1-Endstand fielen ebenfalls im weißrussischen Powerplay.

Am Samstag trifft Österreich auf das noch sieglose Lettland. "Wir wollen uns anständig vom Heimturnier verabschieden. Wir haben es in unserer Hand, noch den dritten Platz zu belegen."