Niederlage zum Schluss

In St. Pölten gewann die U18-Nationalmannschaft zwar das Turnier, im letzten Spiel war aber Italien das bessere Team.

Die österreichische U18-Nationalmannschaft stand vor dem abschließenden Spiel beim Vier-Nationen-Turnier bereits als Gewinner fest. Italien wollte sich aber noch mit einem Sieg verabschieden und ging dementsprechend aggressiv in diese Begegnung.

Auch wenn die Österreicher durch Benjamin Baumgartner in Führung gingen, konnten die Hausherren im Laufe des Spiels nicht mehr zulegen. Vielmehr waren es die Italiener, die um jeden Preis gewinnen wollten. Bereits im ersten Drittel gelang den Gästen die Wende, im zweiten Abschnitt legte Italien noch das 3:1 drauf.

"Erst ab diesem Zeitpunkt haben die Burschen erkannt, dass es nicht so einfach laufen wird. Doch mit einem Zwei-Tore-Rückstand war einfach nicht mehr die Kraft vorhanden, gegen die clever spielenden Italiener etwas auszurichten", meinte Trainer Andreas Brucker. Die letzten zwei Treffer zum 1:5-Endstand fielen dann ins leere österreichische Tor.

Der Weg zur IIHF U18 Weltmeisterschaft Division I Gruppe B, bei der die österreichische Mannschaft den Aufstieg anpeilt, ist noch ein weiter. Im Dezember steht wie im Vorjahr die Reise zum Mac’s Tournament nach Kanada auf dem Programm. "Da kommen sicher ganz harte Spiele aufs uns zu. Da werden wir sehen, welche Spieler für eine Weltmeisterschaft bereit sein", erwartet Brucker einen schwierigen Auswahlprozess für die Titelkämpfe.