50:50-Lösung in der NHL?

Die Teameigner in der National Hockey League bieten den Profispielern nun 50 statt bisher 48 Prozent der Einnahmen an. Die Akteure forderten zuletzt 53,2 Prozent. Eine Einigung ist in Sicht...

Langsam kommt etwas Bewegung in den Tarifstreit der National Hockey League.

Bei einem Treffen am Dienstag in Toronto schlägt Commissioner Gary Bettman eine 50:50-Aufteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von 3,3 Milliarden US-Dollar vor.

Zuvor wollte die NHL den Profispielern 48 statt bisher 57 Prozent des Geldes überlassen. Die Spielergewerkschaft bestand zuletzt auf 53,2 Prozent.

Bettman betont, dass die Reular Season bei einer Einigung am 2. November beginnen und komplett absolviert werden könnte. "82 Spiele im Grunddurchgang und ein vollständiges Play-off um den Stanley Cup sind noch möglich", erklärt der Commissioner.

Jetzt ist die Spielergewerkschaft NHLPA am Zug. "Wir werden uns dieses neue Angebot genau ansehen, ob dies die Spieler akzeptieren können", meint NHLPA-Direktor Donald Fehr. "Wir können jetzt weiter verhandeln und eine Lösung suchen."

Soll die Saison am 2. November beginnen, sollte in den nächsten zehn Tagen eine Einigung gefunden werden. Dann haben die Mannschaften eine Woche Zeit für ein Trainingscamp. Alle fünf Wochen müssten die Teams ein zusätzliches Spiel absolvieren, damit Mitte bis Ende Juni der neue Champion gekürt wird.