NHL beschließt Umstrukturierung

Die National Hockey League beschließt eine Umstrukturierung: Schon ab nächster Saison soll es vier Conferences anstelle der bisherigen sechs Divisionen geben.

Die National Hockey League beschließt in der Nacht auf Dienstag in Kalifornien die größte Umstrukturierung der jüngeren Geschichte.

Die beste Eishockey-Liga der Welt wird in Zukunft nicht mehr in zwei Conferences (Eastern/Western) mit jeweils drei Divisionen, sondern in vier Conferences (je zwei mit sieben bzw. acht Teams) ausgetragen.

Dadurch werden in Zukunft alle Vereine sogenannte "Home-and-Home-Series" spielen können, also zumindest zwei Heimspiele in Folge. Auch der Umzug der Winnipeg Jets von Atlanta machte diese Änderung notwendig.

Durch die neue Ausrichtung werden die bisherigen Teams des Osten öfter eine Reise in den Westen antreten müssen, die bisherigen Mannschaften aus dem Westen können ihre Flugkilometer etwas reduzieren.

Einen Namen für die Conferences gibt es noch nicht, die Einteilung aber schon. New Jersey, Philadelphia, Pittsburgh, New York Rangers, New York Islanders, Washington und Carolina in einer und Boston, Montreal, Toronto, Ottawa, Buffalo, Florida und Tampa Bay in einer anderen an der Ostküste.

Detroit, Columbus, Nashville, St. Louis, Chicago, Minnesota, Dallas und Winnipeg kommen ebenso zusammen wie Los Angeles, Anaheim, Phoenix, San Jose, Vancouver, Calgary, Edmonton und Colorado.

"Wir haben einen Kompromiss gesucht, mit dem jeder leben konnte", meint NHL-Commissioner Gary Bettman. "Denn normal haben ja 30 Teams 30 verschiedene Wünsche und Ansichten."