Bruins nach Shutout in Führung

Die Boston Bruins gewinnen mit 2:0 in Tampa Bay und gehen in der "Best-of-Seven"-Finalserie der Eastern Conference der National Hockey League mit 2:1 in Führung.

Die Boston Bruins gewinnen 2:0 (1:0,0:0,1:0) beim Tampa Bay Lightning und gehen damit im Finale der Eastern Conference mit 2:1 (Best of Seven) in Führung.

Die beiden Treffer erzielen David Krejci bereits nach 69 Sekunden und Andrew Ference (49.).

Held des Spiels ist aber Bruins-Torhüter Tim Thomas, der alle 31 Schüsse auf sein Tor abwehrt und damit sein erstes Playoff-Shutout in dieser Saison fixiert. Insgesamt ist es erst sein zweites in der Postseason der NHL.

In den beiden Partien zuvor musste der US-Amerikaner insgesamt elf Mal hinter sich greifen. Beim 6:5-Heimsieg in Spiel zwei konnte sich Thomas auf eine starke Offensive verlassen.

Beim ersten Antritt in Tampa Bay zeigt sich ein anderes Bild der Bruins. "Heute haben wir echtes Boston Bruins Eishockey gezeigt", ist der 37-jährige Torhüter mit seinen Teamkollegen, die kaum gefährliche Aktionen vor seinem Gehäuse zulassen, sehr zufrieden.

"Mit einem so frühen Tor konnten wir etwas lockerer spielen", weiß Thomas. "Wir haben aber nicht aufgegeben und weiter Druck gemacht. Nach dem 2:0 waren wir uns dann schon sehr sicher."

Beim Lightning, dem Stanley-Cup-Sieger von 2004, ist die Partie schon wieder abgehakt. "Thomas hat sehr gut gehalten", gibt Topscorer Steven Stamkos zu. "Wir geraten aber nicht in Panik. Am Samstag ist schon wieder das nächste Spiel."