17 Jahre Warten haben ein Ende

Vancouver steht erstmals seit 1994 wieder im Stanley-Cup-Finale. Die Canucks setzen sich im Finale der Western Conference gegen die San Jose Sharks nach einem Krimi in Spiel fünf durch.

Duell Nummer fünf zwischen Vancouver und San Jose in der Nacht auf Mittwoch war nichts für schwache Nerven. Die heimischen Canucks konnten mit einem Sieg erstmals seit 1994 wieder ins Stanley-Cup-Finale einziehen.

Um das zu erreichen, mussten die Kanadier allerdings viereinhalb Spieldrittel über sich ergehen lassen. Alles begann zunächst nach Plan: Alexandre Burrows brachte die Hausherren in der 9. Minute mit 1:0 in Führung.

San Jose, das am Ende 22 Torschüsse mehr ausweisen sollte, ließ aber nicht locker und drehte mit Toren von Patrick Marleau (30.) und Devin Setoguchi (41.) die Partie.

Im Schlussdrittel war es dann eine Zitterpartie für Vancouver, das erst 14 Sekunden vor Drittelende durch Ryan Kesler zum 2:2-Ausgleich kam.

In der ersten Verlängerung fiel noch nicht die Entscheidung. Für diese sorgte erst in der zweiten Overtime Kevin Bieksa, der nach insgesamt 90:18 Minuten zum serienentscheidenden 3:2 traf.

"Das war sicher nicht das schönste Tor meiner Karriere, aber was soll's", meinte Bieksa. Damit spielen die Canucks zum dritten Mal in ihrer Geschichte um den Stanley Cup.

In den Jahren 1982 und 1994 gab es jeweils eine Finalniederlage. Der Gegner steht noch nicht fest. In der Finalserie der Eastern Conference führt Boston gegen Tampa Bay mit 3:2.