Text: Erste Bank Eishockey Liga

Dritter Titel für Fehervar

Fehervar AV19 feierte nach einem 4:2-Erfolg über UTE Budapest nach 2013/14 und 2015/16 den dritten Titel in Erste Bank Juniors League.

Fehervar war bereits vor Saisonstart der große Favorit und bestätigte diese Rolle eindrucksvoll. Dennoch lieferte UTE Budapest in der Finalserie einen harten Kampf auch wenn am Ende kein Spiel gewonnen wurde.

Den besseren Start in Spiel drei erwischten die Gäste aus Budapest. In der fünften Minute gelang Zsolt Samba der Führungstreffer für die Herausforderer. Doch die Hausherren kämpften um jeden Zentimeter und wurden in der 18. Minute dafür belohnt: Bence Deszi besorgte den Ausgleich.

Nach nur 15 Sekunden Spielzeit im zweiten Abschnitt legte Arnold Buzas nach und Fehervar eroberte erstmals die Führung. Doch die Freude währte nicht lange, nur zwei Minuten später sorgte Sebestyen Kovac für den erneuten Ausgleich. In dem flotten und attraktiven Mitteldrittel fielen keinen weiteren Treffer.

Es war also alles angerichtet für einen spannenden Schlussabschnitt. Elf Minuten dauerte es bis Akos Mihaly zum viel umjubelten Führungstreffer in Überzahl einnetzte. Budapest versuchte nochmal alles, um die Saison noch zu verlängern. Zu abgebrüht agierten allerdings die "roten Teufel" und landeten wenige Sekunden vor Schluss noch einen "Empty-net"-Treffer zum Endstand von 4:2.

Fehervar AV 19 feierte nach 2013/14 und 2015/16 den dritten Titel in der Erste Bank Juniors League. Liga-Commissioner Michael Suttnig: "Es war ein tolles drittes Finalspiel auf hohem Niveau mit einem guten Tempo. Die beiden Teams waren, über die gesamte Saison gesehen, die besten Teams und lieferten sich bis zum Schluss ein enges Spiel. Mit Fehervar hat die Erste Bank Juniors League ein würdigen Gewinner."

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