Text: LAOLA1.at , Foto: GEPA

Salzburg zieht an Linz vorbei

Caps gewinnen Spitzenspiel zum Jahresabschluss. Salzburg in Dornbirn überzeugend.

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Zum Abschluss des EBEL-Jahres 2017 erobert RB Salzburg den dritten Tabellen-Platz von den Black Wings Linz. Die Mozartstädter überzeugen mit einem 8:3 (3:1,2:1,3:1) bei den Dornbirn Bulldogs.

McMonagle (6./PP) kann nach Schremp-Führung (1.) nur zwischenzeitlich ausgleichen, dann rollen die Bullen durch Raffl (7.), Stajnoch (19.,30.) und Harris (21./PP) davon. Häußle (35./PS) verkürzt zwischenzeitlich, durch Huber (53.) und Duncan (54.) wird es in der Schlussphase deutlich.

Macierzynski und Raffl stellen in den letzten 30 Sekunden den Endstand her.

Rotter wieder Wiener Matchwinner

Als neuer Dritter haben die Salzburger jetzt zwei Punkte auf Linz gut. Die Black Wings nehmen keine Zähler aus Wien mit, der Tabellenführer Vienna Capitals gewinnt vor 6.500 Zuschauern 3:2 (1:0,1:0,1:2).

Die Capitals arbeiten in der Anfangsphase viele gute Möglichkeiten heraus, haben aber bei einer der wenigen Linzer Chancen auch Glück, dass Philipp Lukas nur die Stange trifft. Der Meister wirkt danach lange dank Pollastrone (9./PP) und Rotter (21.) auf Kurs, aber binnen 48 Sekunden gelingt Fechtig (46.) und Lebler (47.) im Schlussabschnitt der Ausgleich.

In der 52. Minute ist es ein weiteres Mal Rotter, der mit dem Powerplay-Treffer zum Endstand zum Matchwinner wird.

Dank der Niederlage des KAC bauen die Caps ihre Tabellenführung wieder auf elf Punkte aus und haben noch ein Spiel mehr zu absolvieren.

Graz gibt Führung fast her

Dank eines starken Beginns stoppen die Graz99ers ihren Negativlauf mit einem 5:3 (3:0,0:2,2:1) über den VSV.

Durch Nixon (5.), Zusevics (9.) und Ograjensek (13.) scheint die Angelegenheit für die Murstädter früh komfortabel, aber Verlic (27.) und Sofron (37.) bringen die Adler wieder heran.

Nach Higgs' 4:2 (51.) sorgt Hickmott (55.) für eine spannende Schlussphase, die aber durch Pirmann (60./PP/EN) 19 Sekunden vor Schluss beendet wird.

Der VSV hat nach wie vor zwei Punkte Vorsprung auf das Tabellenende, Graz zieht an Znojmo vorbei und ist nun Neunter.

Zagreb-Goalie kostet KAC Punkte

Der KAC beendet das Jahr 2017 mit einer Niederlage: Die Rotjacken unterliegen in der 34. EBEL-Runde bei Medvescak Zagreb 2:3 (1:1,1:1,0:1).

In einer heiß umkämpften Partie kann Zagreb zwei Mal vorlegen, erst durch Mahbod (14.), dann durch Noonan (21./PP2). Zwischenzeitlich gleichen Bischofberger (18./SH) und Talbot (38.) aus.

Der Schlüssel zum Erfolg der Gastgeber, der durch Olden (56.) fixiert wird, ist die Leistung von Keeper Vilim Rosandic, der das KAC-Chancenplus entschärft und 39 Saves zeigt.

Damit gab es zwischen Zagreb und Klagenfurt in den letzten acht Spielen keinen Auswärtserfolg, zuletzt waren die Kärntner am 4. Jänner 2013 in Kroatien erfolgreich.

Erster Erfolg in Südtirol für Innsbruck

Der HC Innsbruck kann zum ersten Mal überhaupt, im zwölften Anlauf, in der EBEL ein Auswärtsspiel gegen den HC Bozen für sich entscheiden - und zwar mit 2:1 (1:0,0:0,1:1).

Im ersten Drittel dominieren zwar die Hausherren, aber es sind die Gäste, die über die Führung jubeln dürfen: In der 12. Minute gibt es einen Penalty, nachdem Schramm unfair gestört wird. Der Gefoulte tritt selbst an und drückt die Scheibe geschickt an Tuokkola vorbei, der allerdings noch dran ist.

Danach vergeben die Füchse gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, weil sie unter anderem eine doppelte Überzahl nicht nützen können.

Im letzten Spielabschnitt bauen die Haie ihre Führung durch Ouellet-Blain aus (53./PP.), die Bozner können in der 59. Minute nur noch den Anschlusstreffer durch Petan erzielen, nachdem Tuokkola das Eis verlassen hat.

Fehervar-Erfolg in kuriosem Penaltyschießen

Fehervar entscheidet das Heimspiel gegen den HC Znojmo im Duell der offensivschwächsten Teams mit 3:2 nach Penalties (1:1,0:0,1:1,0:0,1:0) für sich.

Znojmo kann ein Chancenplus nicht voll ummünzen, obwohl Beroun (7.) und Guman (50.) die Gäste zwei Mal in Front bringen. Hari (12./PP) und Koger (59.) gleichen jeweils aus.

Im Penaltyschießen werden sieben der zehn Versuche verwertet, besonders kurios der Versuch von Yellow Horn, dessen Schuss scheinbar auf der Linie kleben bleibt. Nach langem Videostudium wird der Treffer gegeben. Hari kann die Partie aber zugunsten der Magyaren entscheiden.

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