Eishockey im europäischen Rampenlicht

Die Präsentation der Erste Bank Eishockey Liga in Brüssel lockte eine Expertenrunde von über 100 EU-Abgeordneten und Sportexperten an - darunter auch EX-NHL-Star und jetziger EU-Abgeordneter Peter Stastny.

"Europa braucht eine europäische Sportstrategie. Mit dem Vertrag von Lissabon wurde der Sport erstmals in den EU-Verträgen verankert. Die Bedeutung des Sports für Europa wird darin ausdrücklich hervorgehoben, und die Förderung als sein Ziel der Gemeinschaft betont. Ich freue mich meinen Beitrag als Vizepräsidentin der Graz 99ers leisten zu können und den Eishockeysport in das europäische Rampenlicht zu heben", erklärte am Mittwoch die Europaabgeordnete Dr. Hella Ranner, die die Erste Bank Eishockey Liga zu diesem Treffen ins EU-Parlament eingeladen hatte.

Unter den über 100 interessierten EU-Abgeordneten und Sportexperten war neben Vertretern der internationalen Verbände und Eishockeyspieler – u.a. Harry Lange von den 99ers -, dem Sportverantwortlichen der Europäischen Kommission, Gianluca Monte, dem IIHF Council Member Frederik Meredith, dem slowenischen Europaabgeordneten Milan Zver (ehemaliger Sportminister), auch der frühere NHL-Star und zweifache Weltmeister und jetzige EU-Abgeordnete Peter Stastny: "Ich bin beeindruckt von diesem internationalen Eishockeyprojekt, vor allem auch in wirtschaftlicher und bei 160 Liveübertragungen in medialer Hinsicht."

Auch die Besucherzahlen von über einer Million in der Erste Bank Eishockey Liga machte auf sich aufmerksam, als Ligapräsident Dr. Karl Safron und Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger die Entwicklung der Liga vor dieser hochkarätigen Expertenrunde präsentierten. "Übernationale Ligen fördern den Wettbewerb und bieten neue Herausforderungen für Vereine und Spieler", so Liga-Präsident Dr. Safron.

Auch Dr. Ranner verwies auf die Wichtigkeit grenzübergreifender Zusammenarbeit und der Förderung des Profi- als auch Hobbysports in Europa. "Wettbewerb und Entwicklung sind Aufgaben, die sich der europäische Sport stellen muss, um global konkurrenzfähig zu bleiben", so Ranner weiter: "Sport muss in Europa den Stellenwert bekommen, dem ihn der Lissabonvertrag endlich eingesteht."