ECDC Memmingen mit zwei klaren Siegen

ERC Ingolstadt mit knappem Sieg und Niederlage in Overtime, Aisulu Almaty gewinnt im Penaltyschießen

Die erste Begegnung an diesem Wochenende hieß ERC Ingolstadt gegen EHV Sabres Wien. Es bot sich ein spannendes Spiel mit Druckphasen auf beiden Seiten, doch die Gastgeberinnen nutzten als erste ihre Chance. Andrea Lanzl brachte die Ingolstädterinnen nach zwei Minuten, auf Zuspiel von Kristin Schmid, in Führung. Die Wienerinnen wollten auch ihre Chancen nutzen scheiterten allerdings immer wieder an der Verteidigung ihrer Gegnerinnen. In der 15. Minute gelang dann Esther Väärälä, durch einen Shorthander, der Ausgleich. Somit ging es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause. Es waren keine acht Minuten gespielt im zweiten Drittel als Katharina Zgraja die Gastgeberinnen wieder in Führung brachte. Nun gelang es ihnen den Vorsprung bis zum Ende des Drittel zu verteidigen und auch im letzten Spielabschnitt scheiterten die Wienerinnen eines ums andere Mal an der Verteidigung der Ingolstädterinnen, aber in der 50. Minute dann die Erlösung. Anna Meixner bekam einen Pass von Sarah Steele und konnte den Ausgleich erzielen. Nun war das Spiel wieder offen und beide Teams kämpften um den Führungstreffer. Knapp drei Minuten vor dem Ende passierte der Torfrau der Wienerinnen ein Missgeschick und so gelang es Elisa Matschke die Führung zum 3:2 zu erzielen. Trotz aller Bemühungen konnten die EHV Sabres nicht mehr ausgleichen und die Ingolstädterinnen durften jubeln.

Am selben Tag traf ECDC Memmingen auf die EVB Eagles Südtirol. Obwohl die Südtirolerinnen etwas mehr Druck ausüben konnten, waren die Memmingerinnen im Abschluss effizienter. In der 6. Minute eröffnete Nicola Eisenschmid den Torregen mit ihrem Treffer zum 1:0. Knapp fünf Minuten später gelang Alex Gowie, nach einem Pass von Nadia Maier, der Ausgleich. Durch weitere Treffer von Marie Delarbre und Daria Gleissner stand es bis in der 24. Minute 4:1 für die Memmingerinnen. Doch davon ließen sich die Italienerinnen nicht beeindrucken und verkürzten eine Minute später durch einen Treffer von Samantha Sutherland. In der 33. Minute änderte sich der Spielstand durch Treffer von Marina Swikull von ECDC Memmingen und Chelsea Furlani auf 5:3. Samantha Sutherland schoß nach 36 gespielten Minuten den Anschlußtreffer für die Südtirolerinnen. Die Memmingerinnen wollten keinen Ausgleich zulassen und so gelang es Daria Gleissner in der letzten Minute des zweiten Drittels wieder einen zwei Tore Vorsprung herzustellen. Zur Hälfte des letzten Drittel mussten die Südtirolerinnen mit zwei Spielerinnen weniger spielen und die Memmingerinnen nutzten das eiskalt aus. So stellten Marie Delarbre, mit ihrem dritten Treffer in diesem Spiel, und Katharina Ott bis zehn Minuten vor dem Ende auf 8:4. Samantha Sutherland konnte in der 52. Minute noch durch einen Powerplaytreffer ihren Hattrick erzielen und auf 8:5 verkürzen.

Für die Rückspiele tauschten die EHV Sabres mit den EVB Eagles Südtirol Platz. An diesem Tag startete ECDC Memmingen gegen die EHV Sabres Wien. Die Teams begegneten sich auf gleichem Niveau doch konnten die Memmingerinnen ihre Chancen besser nutzen. So nutzte Julia Seitz, nach einem Pass von Taylor Day ihre Chance und brachte ihr Team durch einen Shorthander in der 15. Minute in Führung. Den Wienerinnen gelang kein Tor und so ging es mit einem Treffer Vorsprung in die Kabinen. Zur Hälfte des Spieles war es dann Katharina Heuberger die einen Pass auf Laura Bowman gab die dann, ebenfalls durch einen Shorthander, ausglich. Das ließen die Memmingerinnen allerdings nicht lange auf sich sitzen und so war es wieder Julia Seitz die zwei Minuten später die erneute Führung herstellte. Wieder mit einem Treffer Vorsprung ging es erneut in die Kabinen. In diesem Drittel wollten die Memmingerinnen den Wienerinnen keine Chance geben so baute Taylor Day die Führung nach nicht mal zwei gespielten Minuten im letzten Drittel aus. Knapp zwei Minuten später nutzte sie einen Alleingang und erhöhte durch einen Shorthander auf 4:1. Trotz des Rückstandes gaben die Wienerinnen nicht auf und so schaffte es Theresa Schafzahl, nach einem Pass von Laura Bowman, in der 53. Minute zu verkürzen. Um die Chancen auf einen Ausgleich zu erhöhen entschied sich der Trainer der EHV Sabres knapp zwei Minuten vor dem Ende die Torfrau vom Eis zu nehmen, doch dies wurde direkt bestraft. Katharina Ott nutzte ihre Chance und erhöhte durch einen Emptynet Treffer. In der 59. Minute setzte Antje Sabautzki, durch einen Alleingang, mit ihrem Treffer zum 6:2 den Schlusspunkt in diesem Spiel.

In Ingolstadt trafen der ERC Ingolstadt auf die EVB Eagles Südtirol. Die Überlegenheit zeigten die Ingolstädterinnen bald. Brooke Reimer brachte ihr Team in der 4. Minute in Führung. Mit einem weiteren Treffer von ihr stand es nach knapp fünfzehn gespielten Minuten 2:0 für Ingolstadt. Doch so einfach wollten es ihnen die Südtirolerinnen nicht machen und so gelang Tania Larger zwei Minuten später der Anschlusstreffer. In der 34. Minute dann der Ausgleich durch einen Alleingang von Anna Caumo. Zum Ende des zweiten Drittels stand es somit 2:2. Diesen Schwung nahmen die Südtirolerinnen mit ins letzte Drittel und so brauchten sie nicht einmal eine Minute bis Alex Gowie, nach Zuspiel von Linda DeRocco, der Fürhungstreffer gelang. Lange konnten sie diesen verteidigen. Nach 56 gespielten Minuten dann der erhoffte Treffer. Miriam Pokopec nutzte, nach einem Pass von Ann-Kathrin Voog, ein Powerplay und glich aus. Als die Schlusssirenen zu hören war stand es 3:3 und es ging in die Overtime. Es waren nicht einmal eineinhalb Minuten gespielt als Samantha Sutherland den Zusatzpunkt für ihr Team durch den Treffer zum 3:4 sicherte.

Am Sonntag gab es auch ein sehr spannendes Spiel in Salzburg zu beobachten. Die DEC Salzburg Eagles spielten gegen Aisulu Almaty. Trotz deutlich mehr Chancen der Salzburgerinnen an diesem Tag konnten sie die Kasachische Torfrau nicht überwinden. Doch auch selbst gelang es ihnen jeden Angriff abzuwehren. Selbst trotz einiger Strafen, sechs auf Seiten der Kasachinnen und zwei von den Salzburgerinnen, landete kein Puck im Tor. So stand es nach 60 gespielten Minuten noch immer 0:0. Auch in der Overtime konnte niemand seine Chancen verwerten und das Ergebnis auf der Anzeigetafel änderte sich nicht. Somit ging es ins Penaltyschießen. Dort dauerte es bis zur sechsten Penaltyserie bis Alena Fux den entscheidenden Penalty verwertete und damit Aisulu Almaty den zusätzlichen Punkt sicherte. Obwohl sich Daria Dmitriyeva über ein Shutout freuen durfte erbrachte auch Allison Carter im Tor der Salzburgerinnen eine Spitzenleistung.