KMH Budapest ist neuer Supercup Champion

EHV Sabres Wien unterliegen Aisulu Almaty in Winter Classic

Auch im Supercup war Aisulu Almaty fleißig im Einsatz. Bevor sie ihre Reise nach Wien fortsetzten trafen sie noch auf KMH Budapest. Obwohl die Kasachinnen mehr Angriffe beenden konnten waren es die Ungarinnen die in der 9. Minute durch ein Tor von Reka Dabasi, nach Zuspiel von Tiffany Horvath, in Führung gingen. Den Kasachinnen gelang kein Ausgleich. In der 27. Minute konnte Reka Dabasi durch einen Alleingang die Führung ausbauen. Die Ungarinnen nutzten die Chance eines Powerplays und so stellte Averi Nooren auf 0:3 und erhöhte drei Minuten später um ein weiteres Tor. Die Kasachinnen konnten sich einige Chancen erarbeiten, doch scheiterten jedes Mal an der Verteidigung der Budapesterinnen. Nach 43 gespielten Minuten erhöhte Petra Szamosfalvi auf 0:5. Durch ein Powerplay gelang es Meruyert Ryspek in der 49. Minute den Ehrentreffer zu erzielen.

KMH Budapest konnte sich bereits jetzt, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, den Sieg des diesjährigen Supercups sichern.

Für die Kasachinnen ging die Reise weiter nach Wien wo sie in einem Winter Classic auf die EHV Sabres Wien trafen. Obwohl die Wienerinnen mehr Druck machen konnten, gelang es ihnen nicht den Puck im gegnerischen Tor unterzubringen. Eine Minute vor der letzten Drittelpause nutzte Dariya Moldabay ihre Chance und erzielte im Alleingang den Führungstreffer. Im zweiten Drittel dauerte es nur 14 Sekunden bis Meruyert Ryspek, nach Zuspiel von Zarina Tukhtyeva, auf 0:2 erhöhte. In der 36. Minute nutzten die Wienerinnen ein Powerplay und konnten durch den Treffer von Laura Bowman den Anschluss erzielen. Zu Beginn des letzten Drittels blieb Jessica Ekrt auf der Spielerbank und Nicole Arnberger stand nun im Tor der Wienerinnen. Die Spielerinnen wollten den Ausgleich erzielen und erarbeiteten sich einige Chancen, doch diese wurden nicht belohnt aber ihnen gelang es auch die Angriffe der Kasachinnen abzuwehren. Zwei Minuten vor dem Ende entschied sich der Trainer der Wienerinnen seine Torfrau vom Eis zu nehmen um eine zusätzliche Spielerin aufs Eis zu schicken. Nach mehreren Versuchen, die von der Verteidigung der EHV Sabres abgewehrt werden konnten, den Puck ins Tor zu schießen gelang es Dariya Moldabay 13 Sekunden vor dem Ende den Empty Net Treffer zu erzielen und den 1:3 Sieg zu fixieren.