Sabres wollen Geschichte schreiben

Für die Sabres Wien und Bozen wird es am Wochenende im Europacup ernst: Die beiden EWHL-Spitzenteams haben im European Women's Champions Cup die Runde der besten zwölf Teams erreicht und kämpfen nun um den Finaleinzug.

Die Sabres treffen in Nizhny Novgorod (Russland) neben dem Gastgeber auf den tschechischen und den slowakischen Meister, das Ziel steht fest: Mindestens bester Gruppenzweiter werden und sich damit den Finaleinzug sichern.

Mit diesem Erfolg würden die Wienerinnen Geschichte schreiben, denn es wäre die erste Finalteilnahme eines österreichischen Teams in der Geschichte des Cups. Und gleichzeitig auch die Letzte, denn der European Women's Champions Cup wird nach dieser Saison seitens des internationalen Verbandes eingestellt. Die Motivation bei den Mädels stimmt auf jeden Fall, wie beim Gespräch mit der amerikanischen Spielerin Kaitlin Spurling deutlich wird.

"Wir sind aufgeregt und motiviert. Im letzten Jahr haben wir das Finale knapp verpasst, das wollen wir jetzt schaffen", strahlt die aus Boston stammende Spielerin, die heuer ihre zweite Saison bei den Sabres Wien absolviert. Die anderen Teams ihrer Gruppe schätzt Spurling stark, aber nicht unbesiegbar ein. Das tschechiche und das slowakische Team kennen die Mädels aus Wien bereits, gegen die Russen haben sie hingegen noch nie gespielt.

Die letzte Chance auf einen Finaleinzug wollen sich auch die Bozen Eagles nicht entgehen lassen. Sie spielen in Linköping beim schwedischen Meister. In der gleichen Gruppe kämpfen sonst auch noch der finnische und der kasachische Meister um den Finaleinzug.

Seit vielen Jahren gehört die österreichische Nationalteam Top-Scorerin Denise Altmann (115 Tore + 112 Assists in 126 Länderspielen) dem schwedischen Spitzenteam an. Sie schätzt die Gruppe als sehr stark ein, ist aber zuversichtlich dass sie gemeinsam mit ihrer Mannschaft ins Finale kommen wird.

Das Finale findet dann von 20. bis 22. Februar 2015 statt. Mit dabei sind jeweils die Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite.