Neuzugang aus Mailand

Nach der erfolgreichen zweiten Spielzeit der Alps Hockey League wurden im Board of Governors die Rahmenbedingungen für die Saison 2018/19 bestätigt. 17 Teams gehen in ein Titelrennen mit so vielen Spielen wie nie zuvor.

Sieben italienische, sieben österreichische sowie zwei slowenische Teams aus der Vorsaison bestätigten ihre Teilnahme an der Alps Hockey League 2018/19. Mit Hockey Milano Rossoblu komplettiert zudem ein namhafter Neuzugang das Starterfeld.

Die Mailänder haben eine lange und erfolgreiche Tradition und kommen als erstes AHL-Team aus einer Millionenstadt. Die "Rotblauen" feiern am 15. September mit einem Heimspiel gegen die VEU Feldkirch ihre Premiere.

Am ersten Spieltag der Saison 2018/19 finden auch sieben weitere Partien statt, wobei Meister Migross Supermercati Asiago Hockey bei den Red Bull Hockey Juniors startet. Der endgültige Spielplan mit Beginnzeiten steht am 15. August fest.

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Spielplan
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Im Grunddurchgang steht je eine Hin- und Rückrunde zu insgesamt 32 Partien pro Verein auf dem Programm, die zusätzlichen regionalen Runden komplettieren den 40 Spiele in 44 Runden umfassenden Grunddurchgang. Dabei geht es sowohl für die Gesamttabelle als auch für die Meisterschaften der drei nationalen Verbände um wichtige Punkte.

Innerhalb des gesamten Grunddurchgangs wird aus den rein italienischen Paarungen – das erste Heim- und das erste Auswärtsspiel der acht italienischen Klubs untereinander: gesamt 56 Spiele – eine eigene Tabelle gebildet, wobei sich die Top vier für das italienische Final Four um den "Scudetto" qualifizieren. Dasselbe Prinzip gilt für die sieben Teams aus Österreich, die sich ebenfalls Ende Jänner den rot-weiß-roten Champion der Alps Hockey League ausspielen. Die ersten zwei Duelle zwischen Jesenice und Ljubljana zählen zudem zur slowenischen Meisterschaft.

Wie schon im vergangenen Jahr kommt es rund um die Weihnachtszeit zu Spielen in vier regionalen Gruppen. Die Teams in den Vierer-Gruppen bekamen noch jeweils einen zusätzlichen Gegner für ein Hin- und Retourspiel zugelost, um auf dieselbe Spielanzahl wie die Teams aus der Fünfer-Gruppe zu kommen.

Nach gesamt 340 absolvierten Partien – 40 Spiele pro Team – ziehen zwölf Teams in das Play-off ein. Die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Aus den Mannschaften auf den Rängen fünf bis zwölf ergeben sich vier Paarungen, die im "Best-of-Three"-Modus ein Achtelfinale absolvieren. Danach werden wie im Vorjahr das Viertelfinale im "Best of Seven", das Halbfinale im "Best of five" und die Finalserie wieder im "Best of Seven" gespielt. In maximal 22 Play-off-Runden und nach maximal 397 Spielen wird der Meister 2018/19 ermittelt.

Alexander Gruber (ÖEHV-Vizepräsident und Mitglied des Board of Governors): "Der Eintritt von Mailand zeigt das große Interesse an unserer Liga. Vergangene Saison hat die AHL mit Ljubljana eine Aufwertung erfahren. Mit Mailand dürfen wir sogar die erste Millionenstadt willkommen heißen. Den österreichischen Topteams traue ich es zu, dass sie der Spitze noch einmal näher kommen. Der neue Modus wird für zusätzliche Spannung sorgen, die Fans dürfen sich auf noch mehr Eishockey-Action freuen."