Jesenice im Play-off

Jesenice setzt sich bei der VEU Feldkirch durch und sicherte sich damit vorzeitig das Play-off-Ticket.

Alps Hockey League

Asiago gewann am Samstag das Spitzenspiel in Ritten und übernahm damit erstmals die Führung in der Alps Hockey League. HDD SIJ Acroni Jesenice setzte sich am Sonntag mit 6:3 bei der FBI VEU Feldkirch durch und sicherte sich damit als dritte Mannschaft vorzeitig das Playoff-Ticket. Im zweiten Spiel des Tages machten die Red Bull Hockey Juniors durch einen 4:1-Heimerfolg über den HC Pustertal einen weiteren großen Schritt in Richtung Top acht. 

Alps Hockey League, 20.01.2018:

EK Zeller Eisbären – HC Neumarkt Riwega 5:1

Der EK Zeller Eisbären stellte im Heimspiel gegen den HC Neumarkt RIWEGA rasch die Weichen auf Sieg! Petr Vala (4.) und Patrick Gaffal (6.) sorgten nach nur 311 Sekunden für eine 2:0-Führung. Auch danach waren die Eisbären der Chef am Eis. Nach Wiederbeginn bot sich den Fans ein unverändertes Bild am Eis: Frederik Widen und Florian Aigner mit einem „Blueliner“ bauten die Führung der Pinzgauer in Drittel 2 auf 4:0 aus. Nach 36:14-Torschüssen jubelten die Gastgeber am Ende über einen klaren 5:1-Erfolg.

EC Bregenzerwald – HC Fassa Falcons 6:5

Der EC Bregenzerwald und der HC Fassa Falcons präsentierten sich in Torlaune! Maximilian Hohenegg eröffnete in Minute 9 den Torreigen, er stocherte den Puck ins Tor. Rothstein nutzte die Nervosität der Wälder und glich in der 11. Minute das Spiel aus. Im Mittelabschnitt schienen die Gastgeber den Bann dann gebrochen zu haben. Daniel Ban und Bruder Christian brachten ihr Team bis zur Hälfte der Spielzeit mit zwei Toren in Front. Heikkinen konnte im Anschluss wieder auf 3:2 verkürzen, doch Henrik Neubauer hatte mit einem wunderschönen Schuss ins lange Eck die passende Antwort parat. Die Italiener steckten aber keinesfalls auf und drehten das Match durch Treffer von Bustreo, Castlunger und Rothstein sogar zu ihrem Gunsten. Der Jubel an der Spielerbank der Gäste war noch nicht ganz verklungen, da schnappte sich Jungspund Simeon Schwinger die Scheibe, zog kurz ab und glich aus. Und nur kurze Zeit später sorgte Christian Haidinger doch noch für ein Happy End der Hausherren. Die Wälder kamen im Finish in Unterzahl zwar nochmals in Bedrängnis, doch Pietilä rettete den Vorsprung über die Zeit.

EHC „Alge Elastic“ Lustenau – HDD SIJ Acroni Jesenice 2:5

Die Fans in Lustenau mussten 35 Minuten auf den ersten Treffer warten, ehe Luka Kraigher die Gäste nach Ablauf eines Powerplays in Führung schoss. Die Löwen hatten aber eine rasche Antwort und glichen postwendend durch einen sehenswerten Treffer von Philipp Koczera aus. Die Vorarlberger machten in der Folge großen Druck, brachten die Scheibe aber nicht mehr im Tor unter. Im Schlussdrittel wurde der HDD SIJ Acroni Jesenice immer gefährlicher und auch präziser: Schließlich schoss Markus Piiespanen die „Red Steelers“ wieder in Führung. Diese bauten die Stahlstädter in Überzahl durch Luka Kalan auf 3:1 aus. Urban Sodja erhöhte in Minute 55 mit einem Shorthander sogar auf 4:1. Am Ende gewannen die Slowenen in Lustenau klar mit 5:2.

EC-KAC II – EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel 1:6

Der EC-KAC drückte, doch das Tor erzielten die Gäste mit ihrer ersten Chance. Nach einem „Blueliner“ von Mario Ebner versenkte Henrik Eriksson den Rebound.  Filip Orsagh hatte Augenblicke später das 2:0 am Schläger, traf aber nur Aluminium. Der Treffer war aber nur aufgeschoben: In Minute 20 schloss Henrik Eriksson einen 2-auf-1-Konter zum 2:0 ab. Auch in Drittel 2 zeigten sich die Gäste effektiv und zogen durch Treffer von Henrik Hochfilzer (21.) und Olegs Sislannikovs (22., 39.), der Goalie Jakob Holzer backhand verlud bzw. einen perfekten Handgelenksschuss einnetzte, auf 5:0 davon. Nach vielen Chancen gelang den Rotjacken schließlich in Minute 60 durch Philipp Kreuzer der Ehrentreffer. Nur wenige Sekunden später sorgte Gatis Sprukts für den 6:1-Endstand. Die Adler bejubelten damit in Klagenfurt ihren ersten Auswärtssieg dieser Saison.

HC Gherdeina valgardena.it - S.G. Cortina Hafro 3:4

Sportivi Ghiaccio Cortina Hafro führte in Gröden nach neun Minuten 3:0, Derek Roehl (6.), Riccardo Lacedelli (6.) und Riley Brace per Rebound (9.) waren erfolgreich. Gröden versuchte zu antworten, blieb aber vorerst im Abschluss glücklos. Nach Wiederbeginn schwächten sich die Gäste durch Strafen und das rächte sich. In Überzahl verkürzten die Gastgeber binnen 40 Sekunden auf 2:3. Die Hausherren hatten wieder Lunte gerochen und erkämpften sich den Ausgeich (46.) Doch der Jubel im Stadion war noch nicht verstummt, da schoss Riley Brace die Gäste erneut in Front und zum Sieg.

Rittner Buam - Migross Supermercati Asiago Hockey 1:4

Die Rittner Buam verschliefen den Matchauftakt: Fabrizio Pace brachte Asiago nach nur 36 Sekunden in Führung. Wenige Augenblicke später traf Matteo Tessari sogar zum 2:0. Der Meister kam danach zwar auch zu vielen guten Chancen, doch man blieb im Abschluss glücklos. Im Mitteldrittel passierte lange nichts mehr, ehe Anthony Nigro in der 33. Minute das Ergebnis auf 3:0 schraubte. Nur 129 Sekunden später tauschten Nigro und Scandella die Rollen, Nigro servierte dem Ex-Rittner dem Puck, der Patrick Killeen zum 4:0 bezwang. 13 Minuten vor der Schlusssirene erzielte Alex Frei mit seinem 20. Saisontreffer den 1:4-Endstand.

WSV Sterzing Broncos Weihenstephan - HK SZ Olimpia 4:1

Die Hausherren starten angriffslustig ins Spiel (14:5-Torschüsse in Drittel 1): Die Wildpferde nützten auch gleich das erste Powerplay zum 1:0: Luca Felicetti fälschte den Puck nach einem Schuss von Mark Lee ab. Alle Bemühungen der Slowenen auszugleichen, scheiterten. Auf der anderen Seite fanden Jure Soltar (2x) und Mark Lee in Goalie Tilen Spreitzer ihren Meister. Drittel drei begann perfekt für die Italiener, bereits nach 19 Sekunden erhöhte Giffen Nyren auf 2:0. Wenig später die Entscheidung: Die Slowenen schwächten sich durch eine weitere Strafe und in Überzahl traf Tobias Kofler (46.) zum 3:0. Am Ende siegten die Italiener mit 4:1.

Alps Hockey League, 21.01.2018:

FBI VEU Feldkirch - HDD SIJ Acroni Jesenice 3:6

Zum 20-jährigen Jubiläum des Euroligasieges liefen die Vorarlberger in den Dressen von 1998 auf. Das Spiel startete für die VEU, bei der Marcel Witting wieder dabei war, dann aber denkbar schlecht, bereits nach zweieinhalb Minuten brachte Erik Svetina die Gäste in Führung. Es sollte der einzige Treffer des Startdrittels bleiben. Nach Wiederbeginn benötigte Dylan Stanley nur 32 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Die Freude währte aber nur kurz, drei Minuten später traf Gasper Glavic in Überzahl für die Gäste. Zur Halbzeit des Spiels ließen die Slowenen einen weiteren Powerplay-Treffer folgen, diesmal war Blaz Tomazevic erfolgreich. Als Adis Alagic wenige Sekunden vor der zweiten Pause noch einen Shorthander zum 1:4 erzielte, war die vermeintliche Vorentscheidung gefallen. Doch Feldkirch kam wieder durch einen schnellen Treffer zurück, Christoph Draschkowitz verkürzte nach 19 Sekunden im Schlussabschnitt. Jesenice kontrollierte aber das Geschehenund Jaka Sturm (49.) stellte die Drei-Tore-Führung wieder her. Zwar gelang Martin Mairitsch in Überzahl noch einmal der Anschlusstreffer, das letzte Wort hatten aber wieder die Gäste, die durch Luka Kalans Empty Netter den 6:3-Auswärtssieg und die Playoff-Teilnahme bejubelten.
 

Red Bull Hockey Juniors - HC Pustertal Wölfe 4:1

Beide Teams mussten einige Spieler vorgeben. Bei den Juniors waren Witting, Lahoda (beide verletzt) sowie Dario Winkler (EBEL-Team) nicht dabei. Die Gäste mussten ohne Johansson (krank), Pance (verletzt), Erlacher (noch nicht bereit) und Neuzugang Jacques auskommen. Gleich von Beginn weg nahm das Spiel viel Tempo auf und es ging hin und her. Mit dem ersten Powerplay gingen die Gastgeber früh in Führung – Christof Wappis behielt vor dem Tor die Übersicht und versenkte die Scheibe hinter Torhüter Tragust. Die Gäste konnten in Minute 14. durch Nick Bruneteau ausgleichen, jedoch zeigten sich die Juniors in den ersten 20 Minuten als Meister der Effizienz - knapp zwei Minuten später erhöhte Maximilian Egger in Überzahl auf 2:1. Mit viel Schwung starteten die Juniors das zweite Drittel. Nico Strodel erhöhte in der 22. Minute auf 3:1. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Torszenen auf beiden Seiten, in denen sich Daniel Fießinger auf Seiten der Red Bull mehrmals auszeichnen konnte. Pustertal versuchte auch im Schlussabschnitt den Anschlusstreffer zu erzielen, fand aber kaum einen Weg, die Heim-Defensive zu bezwingen. Die Red Bulls hielten das Tempo im Spiel mit sehr viel Eislaufen hoch. In Minute 53 schloss Nik Postel einen Angriff sehenswert ab und erhöhte auf 4:1. Damit setzte er zugleich den Schlusspunkt in einem sehenswerten Spiel. 

Alps Hockey League