Red Bull Juniors klettern in Top-8

Red Bull Hockey Juniors gelingt der Sprung die Top-8. Auch Lustenau weiter mit Play-off-Chancen.

Alps Hockey League

In der Alps Hockey League gewannen der EK Zeller Eisbären (in Feldkirch) und die Red Bull Hockey Juniors (in Kitzbühel) am Faschingssamstag Österreicher-Duelle. Der EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel ist damit aus dem Playoff Rennen. Im Finale um die Italienischen Meistertitel treffen am Sonntag in Asiago die Rittner Buam und der HC Pustertal Wölfe aufeinander.In den zwei einzigen Sonntagsspielen in der Alps Hockey League gelang den Red Bull Hockey Juniors mit einem Sieg über den EC-KAC 2 der Sprung die Top-8 . Auch der EHC Alge Elastic Lustenau hält mit einem Sieg gegen Kitzbühel die Playoffchancen aufrecht. Die Rittner Buam gewannen das Final Four und verteidigten damit den Italien-Meistertitel. Im Finalspiel verbuchten sie einen 6:1 Erfolg über den HC Pustertal.

 

Alps Hockey League, 10.02.2018:

FBI VEU Feldkirch vs. EK Zeller Eisbären 3:4

Die FBI VEU Feldkirch startete angriffslustig, Goalie Patrick Machreich hielt die Gäste aber mit guten Saves im Spiel! Der EK Zeller Eisbären zeigte mit Fortdauer des Drittels auch einige schöne Kombinationen, man scheiterte aber ebenfalls an VEU Goalie Alex Caffi. Die Gastgeber nützten schließlich ein Powerplay durch Niklas Tikkinen zum 1:0. Die Eisbären versuchten gleich nach Wiederbeginn auszugleichen, doch das nächste Tor machte erneut die VEU durch Diethard Winzig (25.). Den nächsten Höhepunkt setzte dann erst zehn Minuten später Dylan Stanley mit dem 3:0. Das war ein Weckruf für die Pinzgauer. Fabian Scholz spielte die Scheibe zu Kapitän Wilfan, der vorm Tor in Angriffsposition lauerte. Wilfan zog ab und schob die Scheibe am Schoner von Caffi vorbei – 1:3. Im letzten Drittel zeigten sich die EK Zeller Eisbären von ihrer besten Seite und überrollten die VEU regelrecht. Nach einer Druckphase war es Frederik Widen, der im Powerplay nach einem Alleingang auf 2:3 verkürzte. Die Zeller zeigten sich weiterhin konzentriert und konnten schließlich durch Gregor Koblar den Ausgleich erzielen. VEU-Coach Michael Lampert nahm ein Time-Out um sein Team wachzurütteln. Die Pingauer krönten ihr Comeback jedoch 80 Sekunden vor dem Ende der Partie. Franz Wilfan schoss die Eisbären zum Sieg in Feldkirch!

EC “Die Adler” Stadtwerke Kitzbühel vs. Red Bull Hockey Juniors 2:6

Im ersten Saisonvergleich mit den Adlern aus Kitzbühel, die in der Tabelle vor dem Spiel nur drei Plätze hinter den Red Bull Hockey Juniors gereiht waren, hatten die Red Bull Juniors einen optimalen Start. Dario Winkler netzte in der fünften Minute zur frühen Führung ein, bedient wurde er dabei u.a. von Verteidiger Daniel Jakubitzka, der heute nach langer Verletzungspause sein Comeback gegeben hat. Es folgte ein offener Schlagabtausch. Daniel Fießinger im Tor der Juniors konnte bis zur ersten Pause aber die ‚Null‘ festhalten. Das änderte sich im zweiten Abschnitt, in dem die Juniors Großteils tonangebend waren, bis zur zweiten Pause aber den Ausgleich hinnehmen mussten. In der 25. Minute verwerteten die Hausherren ihr zweites Powerplay und glichen aus. Patrik Kittinger stellte nur drei Minuten später wieder den alten Vorsprung her, doch in der 37. Minute traf Kitzbühels Henrik Eriksson zum 2:2-Ausgleich. Im Schlussdrittel behielten die Juniors die Nerven: In Minute 51 gelang schließlich Julian Klöckl das 3:2. Nun waren die Mozartstädter nicht mehr zu halten: Samuel Soramies, Patrik Kittinger und Daniel Wachter schraubten das Ergebnis mit einem starken Finish auf 6:2 hinauf. Die Red Bulls verbesserten sich auf Platz 9, Kitzbühel ist hingegen aus dem Playoff Rennen.

Italienisches Finale steht fest

Die Rittner Buam und der HC Pustertal Wölfe bestreiten am Sonntag in Asiago das Italienische Finale. Die Rittner Buam setzten sich in einem hart umkämpften Semifinale gegen den WSV Sterzing Broncos Weihenstephan 4:3 nach Verlängerung durch. Und die Wölfe gewannen ein Torfestival gegen Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 mit 6:4.

Alps Hockey League, 11.02.2018:

EC-KAC II – Red Bull Hockey Juniors 2:4

In der Stadthalle Klagenfurt bissen sich die Red Bull Hockey Juniors im Startdrittel, wie schon zuletzt in Salzburg, die Zähne am starken Klagenfurt Schlussmann Jakob Holzer aus. In drei Überzahlsituationen fand man keinen Weg, die Scheibe zur Führung im Tor zu versenken. Überlegen spielten die Juniors in den ersten 20 Minuten, ließen ihrerseits kaum Chancen der Gastgeber zu. In Minute 24. brach Nico Strodel die Torsperre, traf nach Assist von Yannic Pilloni und Patrik Kittinger zur 1:0-Führung. Diese wehrte aber nicht lange, denn in nur 94 Sekunden drehte der KAC das Spiel und holte sich in Minute 27. die Führung. Flo Baltram traf zwei Minuten später und konnte den Spielstand ausgleichen. Mit einem 2:2 nach 40 Minuten ging es in die Pause, gerade auch, weil es das Farmteam verabsäumte, weitere Überzahlmöglichkeiten in Tore zu verwandeln. So versprach der letzte Spielabschnitt viel Spannung.Christof Wappis, Topscorer der Juniors, besorgte die erneute Führung für die Red Bulls nach Zuspiel von Dario Winkler und Hagen Kaisler in der 43. Spielminute. Das Spiel wurde hitziger und dabei kamen sich Hammerle Simon und Soramies Samuel auch noch etwas in die Haare. Die Red Bull Hockey Juniors ließen sich aber von ihrem Spiel nicht abbringen, wussten um die Wichtigkeit der drei Punkte für das Playoff-Rennen und versuchten alles klar zu machen. Nico Wieser im Tor der Juniors hielt sein Team mit einer tollen Parade weiter im Spiel und auf der anderen Seite nutze Kapitän Victor Östling seine Chance. Der Schwede traf nach Zuspiel von Strodel und Kittinger zum 4:2, was zugleich den Endstand bedeutete.

EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel – EHC Alge Elastic Lustenau 3:4

Das Spiel startete ausgeglichen. Nach 15 Minutes eröffnete David Kreuter für Lustenau das Scoring nach Assist von Max Wilfan. Lustenau übernahm die Kontrolle im zweiten Abschnitt und wurde wurde durch das 2:0 von Eetu-Ville Arkiomaa belohnt. Kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts konnte Yan Stastny in Unterzahl gar auf 3:0 erhöhen. Nur eine Minute nach Beginn des finalen Drittels sorgte Philip Putnik für das 4:0 und das Spiel schien entschieden zu sein. Doch die Hausherren schalteten einen Gang höher, erhöhten die Intensität und Peter Lenes und Clemens Kuchinka netzten in Überzahl ein. Filip Orsagh gelang zehn Minuten vor dem Ende noch das 3:4. In den Schlussminuten drückte Kitzbühel auf den Ausgleich, konnte aber nicht mehr anschreiben.

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