Zwei Kooperationen

EC Bregenzerwald und EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel arbeiten weiter enger mit Klubs aus der Erste Bank Eishockey Liga zusammen.

Schon öfters erwies sich Thomas Stroj als Retter in der Not. Nachdem besonders in der letzten Saison der EC Bregenzerwald von Ausfällen geplagt war, erwies sich der Kärntner immer wieder als verlässlicher Ersatz im Tor. Die "Wälder" und der Dornbirner EC setzen auch 2017/18 den Weg der Kooperation fort.

Vor fünf Jahren waren die beiden Vereine mit ihrer Zusammenarbeit Vorreiter im österreichischen Eishockey. Das ligaübergreifende Ausbildungssystem findet immer mehr Anhänger. Ein Gewinn für alle, besonders natürlich für die jungen österreichischen Talente, die den Sprung ins Profieishockey wagen wollen. Obmann Guntram Schedler über Stroj als Kooperationsspieler: "Nach der U20-WM hat Thomas‘ Stammverein bei uns angefragt, ob er bei uns Spielpraxis sammeln kann. Es hat ihm dann so gut gefallen, dass er die Meistersaison durchzog, was er super gemacht hat. Er bekam dann die Chance als Backup bei Dornbirn zu spielen und zieht das voll durch. Wenn ihm der Knopf aufgeht kann er bis zum Nationalteam alles machen."

Nach einem Jahr im Ländle zieht es ihn wieder zurück in seine wahre Heimat. Stürmer Petr Vala wird ab der kommenden Saison wieder nach Zell am See zurückkehren und für die "Eisbären" auf Torjagd gehen. Vala kam in der Saison 2011/12 als Importspieler aus Tschechien nach Zell am See. "Es freut uns sehr, dass Petr Vala wieder zurück nach Zell am See kehrt. Wir freuen uns sehr, dass er als eingespielter Zeller die Mannschaft wieder in der kommenden Saison unterstützen wird", erklärt der Verein in einer Aussendung.

Der EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel intensiviert die Kooperation mit dem HC TWK Innsbruck. Die ehemaligen U20-Teamspieler Andreas Huber, Fabian Nußbaumer, Lukas Bär und Mathias Kastner werden künftig Spielpraxis in der Sky Alps Hockey League erhalten. In der letzten Saison hat die Kooperation zwischen den "Haien" und den "Adlern" unter Trainer Joe West bereits sehr gut funktioniert. Daher war für die Verantwortlichen beider Vereine auch klar, dass ein Ausbau der Zusammenarbeit erfolgen soll.

Kitzbühel war dabei wichtig, dass die Kooperationsspieler neben ihren Aufgaben bin Innsbruck auch mit der Kitzbüheler Mannschaft trainieren und so in das System von Coach West integriert sind. "Es freut mich, dass wir uns mit dem Vorstand der Innsbrucker so rasch und unkompliziert im Sinne einer optimalen Entwicklungsmöglichkeit für die jungen B-Lizenz-Spieler einigen konnten. Ich bin überzeugt, dass sowohl Spieler als auch beide Vereine von der Zusammenarbeit stark profitieren werden", so Kitzbühels Vizepräsident Hans Spieglmayr.