Auf zur Revanche

Runde eins von sieben möglichen im Viertelfinale der Inter-National-League ging zum Start jeweils an den Favoriten. Am Samstag haben die Außenseiter in ihrem ersten Heimspiel die Chancen auf den Ausgleich in der "Best-of-Seven"-Serie.

Am Samstag ist die Zeit zur Revanche gekommen, geht es nach den Verlierern im ersten Play-off-Duell in dieser Woche. KSV Eishockey musste auswärts bei Grunddurchgangssieger Lorenz Lift VEU Feldkirch eine 0:12-Prügel einstecken. Dennoch herrscht bei den Steirern Optimismus, konnte man doch vor wenigen Tagen in der Regular Season gegen die Feldkircher gewinnen. Ganz so einfach wird es wohl im zweiten Viertelfinalduell nicht werden, die Vorarlberger sind gewarnt und wollen an das Spiel vom Dienstag anschließen. "Bis auf Essmann und Winzig sind alle mit an Bord. Wir werden versuchen, einen 2:0-Vorsprung in der Serie zu erarbeiten. Leicht wird es in Kapfenberg aber nicht", weiß Feldkirchs Trainer Michael Lampert.

Härtere Gegenwehr hatte Titelverteidiger EHC Alge Elastic Lustenau beim 3:1-Auftakt gegen den HK ECE Celje. Die "Löwen" reisen aber selbstbewusst nach Slowenien, wie Kapitän Max Wilfan bestätigt: "Am vergangenen Dienstag haben wir gesehen, dass Celje sich sehr gut vorbereitet hat. Wir werden alles geben, um die Partie in Celje für uns zu entscheiden. Die Slowenen bauen ihr Spiel auf eine gesicherte Defensive auf und kommen durch schnell vorgetragene Konter immer wieder zu Chancen. Wir wollen Celje von Beginn an unter Druck setzen, ohne ihnen aber ins offene Messer zu laufen."

Der EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel brachte Favorit HDD SIJ Acroni Jesenice ebenfalls ins Stolpern, konnte aber eine zwischenzeitliche Führung nicht bis zum Ende durchbringen. Daher wollen die Tiroler im Heimspiel an die nach oben zeigende Formkurve anschließen und den Ausgleich in der Serie erspielen.

Gleiches gilt auch für den EK Zell am See, der von allen Auswärtsteams am nächsten am Sieg dran war. Erst in der Verlängerung fixierte der EHC-Bregenzerwald den viel umjubelten Auftaktsieg. "Ich war mit der Leistung nicht unzufrieden, leider hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Wenn sich das ändert, werden wir einen Heimsieg holen", versichert Trainer Herbert Hohenberger. Die "Wälder" hingegen wollen befreit aufspielen und den Vorsprung im "Best of Seven" weiter ausbauen. "Der Druck liegt auf der Heimmannschaft. Sie werden Vollgas geben, wir sind aber darauf vorbereitet", erklärt Trainer Alex Stein.