Schlager in Zell am See

Am ersten Spieltag der Inter-National-League am vergangenen Wochenende gab es einen gelungenen Start zu feiern. Bis auf EHC Alge Elastic Lustenau, der einen 8:2-Sieg einfahren konnte, waren die anderen vier Partien eine enge Angelegenheit. In der zweiten

In der Eisbärenarena von Zell am See kommt es am Samstag zum Spitzenspiel der zweiten Runde, wenn Tabellenführer EHC Alge Elastic Lustenau ins Pinzgau kommt. Die "Eisbären" starteten mit einem 2:0-Erfolg bei Neuling Kapfenberg in die Saison. Trotz einiger Ausfälle konnte Zell am See einen wichtigen "Dreipunkter" zum Start einfahren. "Wir haben einen breiten Kader und sind gut aufgestellt. Da haben wir die Ausfälle gut kompensiert und dadurch noch mehr Selbstvertrauen getankt", meint Co-Trainer Thomas Guggenberger vor dem Spitzenspiel.

Weiterhin sind ein paar Zeller Spieler angeschlagen, Grund zur Freude gibt aber das Comeback von Marcell Wurzer, der nach zehn Monaten Pause (Kreuzbandriss) wieder im Einsatz sein wird. "Ich habe erstmals wieder schmerzfrei trainiert und freue mich auf dieses Spiel. Es wird sicher hart umkämpft und eng sein", fiebert der Verteidiger seiner Rückkehr entgegen. Tabellenführer Lustenau, 8:2-Triumphator gegen HKMK Bled in der letzten Woche, erhält in Zell am See besondere Fanunterstützung. Fünf Anhänger haben sich am Dienstag mit dem Fahrrad ins Pinzgau aufgemacht, um die "Löwen" zum zweiten Sieg in dieser Saison anzufeuern.

Die Lustenauer haben mit den "Eisbären" zudem noch eine Rechnung offen, gab es im letztjährigen Viertelfinale doch ein 0:3 in der Serie. "Mit Elan und Tempo wollen wir von Beginn an Paroli bieten", meint Trainer Heikki Mälkiä.

Ein zweites österreichisches Duell gibt es in der Messehalle von Dornbirn, wo der heimische EHC-Bregenzerwald die Lorenz Lift VEU Feldkirch empfängt. Die "Wälder" Vorjahresfinalisten kämpfen zum Saisonstart weiterhin mit einigen Verletzten, wodurch Farmteamspieler aus dem Montafon zum Einsatz kommen werden.

"Das erste Heimspiel ist immer etwas Besonderes. Gegen Feldkirch wird es nicht einfach, wir müssen einfach unser geradliniges Spiel durchziehen", weiß Trainer Henrik Alfredsson. Kapitän Christian Ban ergänzt: "Feldkirch ist natürlich der Favorit. Wir werden aber mit den Fans im Rücken wie bereits in der letzten Saison alles geben." Verletzungen gibt es auch schon beim Gegner aus Feldkirch, der auf die Verteidiger Florian Martin und Dominik Müller verzichten muss. Dennoch herrscht bei der VEU nach dem knappen Sieg über Jesenice gute Stimmung. "Wir haben bereits im ersten Spiel gesehen, dass diese Liga sehr ausgeglichen ist. Daher wird es für uns gegen Bregenzerwald ebenfalls enorm schwer", meint Geschäftsführer Michael Lampert.

Die beiden Neulinge HC Steelers Kapfenberg und EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel treten erstmals eine Reise nach Slowenien an. Für die Steirer geht es in die Hauptstadt zu HK Playboy Slavija Ljubljana, das ebenfalls mit einer Niederlage gestartet ist. "Gegen Zell am See hatten wir mit drei Stangenschüssen viel Pech. Wir waren mit einem sehr guten Gegner aber auf Augenhöhe, nur das Ergebnis hat nicht gepasst", meint Kapfenbergs Trainer Stefan Mikes vor Spiel Nummer zwei.

Die Heimpremiere der Steelers konnte sich aber sehen lassen, kamen immerhin 2.000 Zuschauer in die Eishalle nach Kapfenberg. Zuversichtlich geht auch Gegner Slavija in diese Partie, wollen die Slowenen im ersten Heimspiel mit drei Punkten anschreiben. "Kapfenberg ist ein neuer Gegner, daher auch schwer einzuschätzen. Wir haben eine gute Mannschaft, daher erwarten wir uns einen Sieg", erklärt Stürmer Jure Sotlar.

Die "Adler" aus Kitzbühel zieht es am Samstag nach Bled, der Sieg aus dem ersten Spiel soll natürlich bestätigt werden. "Nachdem wir unser erstes Spiel für uns entscheiden konnten, war diese Woche der Fokus auf das Zweikampfverhalten und die taktische Disziplin gerichtet. Wenn das Team den gleichen Kampfgeist und Einsatzwillen in Bled an den Tag legt, bin ich guter Dinge", ließ Trainer Jeff Job die Zügel nach dem ersten Erfolg nicht locker.

Ein rein slowenisches Duell gibt es in Jesenice, wenn die Hausherren auf HK Celje, der seine Saisonpremiere feiert, treffen. "Ich denke, da wir zu Hause spielen, sind wir auch Favorit. Wenn wir hart arbeiten, holen wir auch drei Punkte", erklärt Jesenices Stürmer Peter Bizalj. Gegenüber Celje hat einige Probleme mit Verletzten und kann daher nicht in Bestbesetzung antreten. "Jesenice ist zwar Favorit, aber wenn wir von der ersten Minute hart kämpfen, haben wir in diesem Spiel sicher eine Chance", gibt sich Celjes Trainer Rok Rojsek noch nicht geschlagen.