Grunddurchgang geht zu Ende

Am letzten Spieltag des alten Jahres gab es in der Tabelle der Inter-National-League zwei Verschiebungen. Der EK Zell am See übernahm mit einem Zähler Vorsprung zum Jahreswechsel die Tabellenführung, der HKMK Bled gab die "rote Laterne" ab.

Das letzte Wochenende im Grunddurchgang der Inter-National-League geht am Freitag und Samstag über die Bühne. Am Dienstag übernahm der EK Zell am See mit einem 7:6-Heimsieg nach Verlängerung über HDD SIJ Acroni Jesenice um einen Punkt die Tabellenführung vor dem EHC-Bregenzerwald, der allerdings gegen zwei Nachzügler noch zwei Heimspiele bestreiten kann und damit die beste Ausgangsposition für die meisten Bonuspunkte für die nun folgende "Master Round" hat.

Die "Wälder" sind gegen HK Celje und HC Steelers Kapfenberg dementsprechend motiviert, könnten sie zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Grunddurchgang für sich entscheiden. "Wir haben bis dato einen starken Grunddurchgang gespielt und dies wollen wir auch in den letzten zwei Spielen so halten. Das Team hat sich eingeschworen und wird Silvester etwas ruhig angehen, um am Freitag und Samstag bereit zu sein", meint Obmann Guntram Schedler, der auf die maximale Ausbeute an Bonuspunkten schielt.

Den Jahreswechsel werden Stefan Häussle, Marcel Wolf, Michael Unterberger und Christian Ban angeschlagen verbringen und sind daher für die ausstehenden Partien fraglich. Zudem könnten einige Kooperationsspieler der "Wälder" für den Dornbirner EC im Einsatz sein. "Wir lassen uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und wollen mit der Unterstützung unserer fantastischen Fans diesen Grunddurchgangssieg und somit vier wichtige Bonuspunkte holen", geht Trainer Henrik Alfredsson zielstrebig in das finale Wochenende.

Der aktuelle Tabellenführer, EK Zell am See, hat noch ein Heimspiel ausständig und empfängt am Samstag die Lorenz Lift VEU Feldkirch. Bei einem vollen Erfolg der "Eisbären" ist zumindest Rang zwei abgesichert, um den Platz an der Sonne aber zu halten, braucht es auch einen Umfaller des EHC-Bregenzerwald. Ob Jürgen Tschernutter in den Zeller Kader zurückkehren kann wird sich erst unmittelbar vor dem Spiel entscheiden. Er trainiert zwar bereits wieder seit einer Woche mit der Mannschaft, doch ob er in einem Spiel eingesetzt werden kann, müssen die Ärzte kurzfristig entscheiden.

"Wir haben am Dienstag eine gute Leistung geboten und Jesenice niedergerungen. Das hat zusätzliches Selbstvertrauen gebracht. Es war richtig geil vor vollen Rängen zu spielen und dann auch noch in der Overtime den Gamewinner zu erzielen. Diese positive Energie müssen wir jetzt mitnehmen und am Samstag gegen Feldkirch, vor einer hoffentlich ähnlichen Kulisse, erneut zuschlagen", meint Stürmer Petr Vala.

Der EHC Alge Elastic Lustenau hofft in den Heimspielen gegen Kapfenberg und Celje, noch den einen oder anderen Klub zu überholen. Der Rückstand auf Rang eins beträgt vier Punkte, Platz vier ist zwei Zähler entfernt. Mit zwei Siegen und entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz ist ein Vorstoß auf Rang drei im Bereich des Möglichen. HDD Jesenice möchte diesen dritten Platz im Auswärtsspiel beim EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel zumindest absichern. Doch auch für die Tiroler geht es noch um wichtige Punkte für die Zwischenrunde, in der die Play-off-Teilnahme ausgespielt wird.

"Gegen das Spitzenteam Jesenice wartet zum Abschluss des Grunddurchgangs ein harter Brocken auf uns. Wir waren schon beim Auswärtsmatch gegen Bregenzerwald knapp an einer Sensation dran, gegen Jesenice liegt der Schlüssel zum Erfolg in einer starken Abwehr und einer kaltschnäuzigen Chancenauswertung", meint Stürmer Peter Lenes.

Die Konkurrenten für Kitzbühel um den siebenten Platz sind HK Celje und HK Triglav Kranj, die einen bzw. zwei Zähler Rückstand aufweisen. "Zum Abschluss spielen wir noch zwei Mal gegen die Topteams der Liga auswärts. An guten Tagen können wir sicher die Gegner überraschen und den einen oder anderen Punkt mitnehmen", meint Celjes Stürmer Niko Nemecek.