Endspurt um die Play-off-Tickets

FBI VEU Feldkirch und HK Jesenice sind weiter im Gleichschritt unterwegs. Am Samstag entscheidet sich die direkte Play-off-Teilnahme in der Inter-National-League im Duell in der Vorarlberghalle.

Die Play-off-Positionen sind in der Inter-National-League vor den letzten Spieltagen am Wochenende noch nicht vollständig bezogen. Am Mittwoch setzten sich die Favoriten in ihren Spielen erneut durch und halten in Qualifikationsgruppe A das Duell weiter spannend. Die FBI VEU Feldkirch hält nach dem 3:0-Sieg beim HC Merano ebenfalls bei 18 Punkten wie der HK Jesenice, der das Heimspiel gegen HK Celje 9:1 gewann.

Am Samstag kommt es jetzt zum direkten Duell in der Vorarlberghalle um den Gruppensieg und dem damit verbundenen fixen Play-off-Ticket. Die Ausgangslage ist eindeutig, haben die Vorarlberger noch zwei, die Slowenen allerdings nur noch ein Spiel auszutragen. Jesenice muss in Feldkirch drei Punkte machen, um den Sieg in der Gruppe A davonzutragen. Bei allen anderen Ergebnissen hat es die VEU selbst in der Hand, ins Viertelfinale einzuziehen.

Der Verlierer dieses Duells hat allerdings noch eine weitere Möglichkeit, den Play-off-Platz zu holen. Am 26. Februar folgt ein Entscheidungsspiel um das achte und letzte Viertelfinalticket, danach können sich die ersten drei Vereine der "Master Round" per Pickrecht ihren Play-off-Gegner aussuchen.

Der Gegner in diesem Entscheidungsspiel ist das zweite Fragezeichen für die Runde am Wochenende. Sieger der Gruppe B ist Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald, der bisher kein Spiel dieser Zwischenrunde verloren hat und am Samstag im Kampf um den zweiten Platz ein Wörtchen mitreden könnte.

Denn die "Wälder" haben HK Playboy Slavija Ljubljana, derzeit mit 15 Punkten auf Rang zwei, zu Gast. Die Slowenen haben ihrerseits zwei Punkte Vorsprung auf den SV Kaltern rothoblaas, der am Sonntag sein letztes Spiel bei HDK Maribor bestreitet und das direkte Duell gegen Ljubljana für sich entschieden hat.

Um den Sieg in der "Master Round" und das damit verbundene Recht, als erste Mannschaft seinen Viertelfinalgegner auszusuchen, gab es am Mittwoch eine Vorentscheidung. Der HC Gherdeina, bereits Gewinner des Grunddurchgangs, setzte sich gegen den HC Südtirol Bank Eppan mit 6:2 durch und braucht aus den letzten beiden Partien nur einen Sieg, um von Rang eins aus ins Play-off zu gehen.

Für die beiden österreichischen Vertreter der "Master Round", EK Zell am See und EHC Palaoro Lustenau, sieht es momentan nach den Rängen vier und fünf aus. Lustenau beendet die Zwischenrunde mit Heimspielen gegen HC Neumarkt Riwega und HC Gherdeina, für die "Eisbären" stehen noch Spiele in Neumarkt (Donnerstag), in Gröden (Samstag) und zu Hause gegen Eppan (Sonntag) an.

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