Bleibt Feldkirch ungeschlagen?

Dienstag und Mittwoch wird die 4. Runde im Österreich Cup der Inter-National-League absolviert. Lorenz Lift VEU Feldkirch möchte im Vorarlberger Derby beim EHC Alge Elastic Lustenau die ungeschlagene Serie fortsetzen.

Nach zwei Auswärtsspielen am Wochenende in Slowenien muss die Lorenz Lift VEU Feldkirch bereits am Dienstag im Österreich Cup wieder ran. Dabei gilt es, im Vorarlberger Derby gegen den EHC Alge Elastic Lustenau die ungeschlagene Serie von drei Spielen wie die Tabellenführung zu verteidigen.

Am Sonntag hatten die Feldkircher um Dylan Stanley (fünf Tore) und mit Neuzugang Andrej Nedorost (ein Tor, zwei Assists) in Bled beim 11:0-Erfolg recht viel Freude. "Das Schlussdrittel mit einem 8:0 war fast rekordverdächtig. Aber am Dienstag geht es auch schon weiter, da müssen wir in Lustenau bereit sein", meint Geschäftsführer Michael Lampert. Die Lustenauer selbst kommen mit einer Niederlage gegen den EK Zell am See in dieses Derby und brauchen im Österreich Cup dringend Punkte. Denn die "Löwen" konnten bisher nur einen Sieg in drei Spielen holen und liegen bereits vier Zähler hinter Leader Feldkirch.

Zell am See konnte bisher in allen drei Spielen punkten und hat am Dienstag den EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel zu Gast, der noch punktelos das Tabellenende schmückt. Dennoch fahren die Tiroler mit einem guten Gefühl nach Zell am See, wurde doch in der letzten Woche in der Meisterschaft in diesem Derby ein nicht erwarteter 7:5-Erfolg eingefahren. "Gegen die vermeintlich kleineren Mannschaften spielen wir nicht konzentriert genug. Wir müssen von Beginn an bereit sein, denn wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen", meint Petr Vala, Topscorer der "Eisbären".

Am Mittwoch wird dieser vierte Spieltag in Dornbirn mit der Begegnung EHC-Bregenzerwald gegen HC Steelers Kapfenberg abgeschlossen. Dieses Duell gab es vor einer Woche bereits im Österreich Cup. Die Obersteirer konnten das Heimspiel mit 6:3 für sich entscheiden, die Vorarlberger brennen daher auf Revanche. Kapfenberg hat sicher bisher als wahre Cup-Mannschaft erwiesen und steht mit zwei Siegen als erster Verfolger von Feldkirch auf Rang. Bregenzerwald, Tabellenführer der Inter-National-League, sucht nach erst einem Cup-Erfolg noch die Form. "Wir hatten jetzt ein paar Tage frei und konnten uns richtig erholen. Vor einer Woche haben wir es Kapfenberg mit vielen Strafen recht leicht gemacht", meint Trainer Henrik Alfredsson.