Bereit für Hälfte zwei

An der Spitze der Inter-National-League ist es recht eng geworden. EHC-Bregenzerwald, EHC Alge Elastic Lustenau und HDD SIJ Acroni Jesenice liegen mit je 23 Punkten an vorderster Front. Auf die Vorarlberger Klubs wartet an diesem Wochenende doppelte Arbei

Mit einem 1:0-Derbysieg gegen den EHC Alge Elastic Lustenau am vergangenen Samstag konnte der EHC-Bregenzerwald die Tabellenführung in der Inter-National-League nach der Hälfte der ersten Grunddurchgangsphase (zehn Spiele) erobern. Der Vorsprung auf die Verfolger ist allerdings minimal, Lustenau und HDD SIJ Acroni Jesenice folgen punktgleich auf den Plätzen. Lorenz Lift VEU Feldkirch und EK Zell am See sind nur weitere drei Zähler zurück. Für die zweite Hälfte des Grunddurchgangs ist damit Spannung pur angesagt, wenn das Rennen um die ersten fünf Plätze (direkte Play-off-Qualifikation) in die Zielgerade einbiegt.

"Wir haben Selbstvertrauen getankt, dürfen uns aber nicht auf dem kurzfristigen Erfolg ausruhen. Auf dem Weg nach ganz oben müssen wir noch einige Verbesserungen machen", weiß auch Bregenzerwalds Kapitän Christian Ban, der gegen Lustenau das Goldtor erzielt hat. Die "Wälder" treffen wie Lustenau auf die Nachzügler der Liga, zuerst auf HK Playboy Slavija Ljubljana (10.) und dann auf HK Triglav Kranj (8.). Jesenice hat nur eine Partie auf dem Programm, das Duell gegen HK Celje, das zuletzt zwei Siege feiern konnte und auf Rang sieben kletterte, wartet auf die Drittplatzierten.

Auch die Verfolger sind nur einmal im Einsatz und das auch noch vor eigenem Publikum. Feldkirch duelliert sich wie bereits am Mittwoch im Österreich Cup mit dem HC Steelers Kapfenberg (6.). Die Steirer überraschten zunächst mit einem Blitzstart, nach 44 Sekunden erzielte Markus Pirmann das 1:0 für die Gäste, Daniel Natter erhöhte im Powerplay sogar auf 2:0 für die Steirer. Mit fünf Treffern im zweiten Abschnitt sorgte aber die VEU für klare Verhältnisse und am Ende für einen deutlichen 7:3-Sieg. Überragende Spieler in der Vorarberghalle waren Dylan Stanley (zwei Tore und vier Assists) und Daniel Fekete (ein Tor und vier Assists), die Kapfenberg im Alleingang überrannten.

Zell am See empfängt Celje und erwartet sich im nächsten Heimspiel, die ungeschlagene Serie vor eigenem Publikum halten zu können (keine Niederlage in Inter-National-League und Österreich Cup in dieser Saison). "Celje hat sich zum Vorjahr stark verbessert und rangiert nicht umsonst auf dem siebenten Tabellenplatz, wenn sie so weiter spielen ist ein Play-off-Platz durchaus realistisch. Wir müssen auf der Hut sein, doch wenn wir unsere Qualitäten ausspielen bin ich von einem Sieg unserer Jungs überzeugt", meint Manager Klaus Mitterer. Der EC "Die Adler" Kitzbühel möchte mit einem Heimsieg gegen HKMK Bled das Abrutschen an das Tabellenende verhindern, haben die Tiroler doch nur zwei Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht.