Ausgeglichene Duelle vorprogrammiert

Am Samstag startet die Inter-National-League in die heißeste Zeit des Jahres. Zwei Mal Südtirol gegen "Ländle", der heimische Klassiker EK Zell am See gegen EHC Palaoro Lustenau und Erster gegen Achter stehen am Speiseplan des "Best-of-Five

Am Mittwochabend holte sich der HK Jesenice vor eigenem Publikum in einem wahren Overtimethriller den letzten freien Platz im Viertelfinale der Inter-National-League. Die Slowenen sind damit der einzige Vertreter ihrer Heimat unter den besten Acht im am Samstag beginnenden Play-off.

Jesenice bekam zudem die denkbar schwerste Aufgabe zugeteilt, nachdem sich der HC Gherdeina, der die "Master Round" souverän gewonnen hatte und als erster Verein vom Pickrecht Gebrauch machen durfte, die "Stahlstädter" als Auftaktgegner ausgesucht haben. "Unser Trainer wollte gegen den Sieger des Entscheidungsspiels zwischen Jesenice und Kaltern im Viertelfinale antreten. Daher haben wir uns bei der Ermittlung unseres nächsten Gegners recht leicht getan", machte der HC Gherdeina kurzen Prozess bei der Auswahl des Play-off-Kontrahenten.

Für den HC Südtirol Bank Eppan war damit klar, dass es nur gegen einen österreichischen Verein aus Vorarlberg gehen kann. "Es war nicht einfach, unser Trainerstab hat sich aber für den Titelverteidiger entschieden", meinte Rainer Zublassnig von den "Pirates". Der EHC-Bregenzerwald ist zudem derzeit in besonders guter Form, konnten die „Wälder“ alle Partien der Zwischenrunde für sich entscheiden. "Es wird ein ausgeglichenes Duell der letztjährigen Meister."

Der HC Neumarkt Riwega war anschließend der letzte Verein, dem noch eine Wahl geblieben war. Schlussendlich entschieden sich die "Wildgänse" für den Traditionsverein der FBI VEU Feldkirch. "Unser Trainer sieht in Feldkirch eher den Gegner, den wir schlagen können", erklärte Mathias Bertignoll vom HC Neumarkt.

Für den EK Zell am See blieb damit nur der EHC Palaoro Lustenau übrig, gegen den man in vier Spielen nur das letzte Duell gewinnen konnte. "Wir wollen nichts dem Zufall überlassen und in das Semifinale einziehen. Wir sind gut drauf und wissen um unsere Chance", nahmen die "Eisbären" ihren "Wunschgegner" gelassen.

Die ersten beiden Viertelfinalduelle finden bereits an diesem Wochenende statt. Der besser platzierte Verein der Zwischenrunde hat zunächst zwei Mal Heimrecht, bevor in einer Woche die „Best-of-Five“-Serie beim anderen Klub fortgesetzt wird.

Viertelfinale (Best of Five)
Spieltermine: 01.03., 02.03., 08.03.; falls nötig: 09.03., 11./12.03.
1. HC Gherdeina – HK Jesenice
2. HC Südtirol Bank Eppan – EHC-Bregenzerwald
3. HC Neumarkt Riwega – FBI VEU Feldkirch
4. EK Zell am See – EHC Palaoro Lustenau

Modus
In serienentscheidenden Spielen (frühestens ab Begegnung drei) wird bei einer Verlängerung so lange eine 20-minütige Overtime gespielt, bis ein Sieger feststeht. Bei den anderen Spielen, bei denen eine Verlängerung notwendig ist, wird diese fünf Minuten dauern und bei anhaltendem Unentschieden ein Penaltyschießen den Sieger ermitteln.

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