Wer zieht ins Playoff ein?

Lustenau, Zell am See und Graz können am Samstag schon einen großen Schritt Richtung Playoff-Platz machen. Bregenzerwald steht vor einem Pflichtsieg, will man Rang sieben noch erreichen. Meister Dornbirn könnte schon das Halbfinal-Ticket lösen.

Samstag, 05.02.2011, 19:30 Uhr
EHC Bregenzerwald - ATSE Graz
SR: Robert DOSTAL, Stefan JAMNIG, Oliver RAMBAUSEK

Für den EHC Bregenzerwald ist dieses Spiel schon vorentscheidend. Der Rückstand auf Rang drei der Zwischenrundengruppe B, dem letzten Playoff-Platz, beträgt drei Punkte. Alles andere als ein Drei-Punkter gegen den direkten Konkurrenten wäre eine Enttäuschung für die "Wälder".

Mit dem ATSE Graz kommt ein Gegner in die Eisarena Alberschwende, der den Hausherren besonders gut liegt. Die beiden Heimspiele gegen die Steirer wurden gewonnen, einen vollen Erfolg will Obmann Guntram Schedler auch am Samstag wieder sehen: "Wir dürfen den Puck nicht so einfach verschenken. Auf uns warten jetzt drei Endspiele, die wir gewinnen wollen."

Mit ganz anderen Vorzeichen gehen die Grazer in diese Partie. Gewinnt der ATSE in der regulären Spielzeit, ist ein Playoff-Platz sicher.

"Bei einem Sieg nach 60 Minuten sind wir durch, das sollte genügend Motivation sein", erklärt Verteidiger Michael Mana. "Unser Ziel muss es sein, geradlinig zu spielen. Damit sind wir bisher immer gut gefahren."

Samstag, 05.02.2011, 19:30 Uhr
EHC Infrafit Lustenau - SPG EKZ 28/EKZ Juniors 09
SR: Georg VEIT, Christian MEURERS, Karl WALLUSCHNIG

Zum ersten Mal in dieser Saison wurde am vergangenen Samstag eine Partie zwischen Lustenau und Zell am See nicht nach Verlängerung entschieden. Die "Eisbären" behielten in der eigenen Halle mit 4:1 recht klar die Oberhand.

Lustenau hat für die Niederlage eine Revanche angekündigt, wollen die Vorarlberger doch Rang eins gegenüber Zell am See verteidigen. "Wir dürfen uns keine Fehler erlauben. Für beide Mannschaften ist dies ein enorm wichtiges Spiel", weiß auch Lustenau-Trainer Kari Eloranta.

Zell am See fährt mit breiter Brust zum Lieblingsgegner, hat man doch vier der fünf Duelle gewinnen können. "Wir wollen unsere kleine Siegesserie weiter ausbauen", meint Trainer Peter Dilsky. "Mit einem Sieg können wir einen großen Schritt Richtung Playoff machen."

Samstag, 05.02.2011, 19:30 Uhr
EC Red Bull Salzburg - HC TWK Innsbruck "Die Haie"
SR: Ulrich ERD, Wolfgang KRUTAK, Christoph RIENER

Mit dem Sieg gegen den HC Innsbruck vor einer Woche gelang Red Bull Salzburg der erste Erfolg in dieser Saison gegen einen Konkurrenten der Zwischenrunde. Die jungen "Bullen" haben in dieser Phase der Meisterschaft überrascht und konnten im Vergleich zum Grunddurchgang bisher einen Platz gutmachen.

Gegen die angeschlagenen "Haie" - vier Niederlagen in Folge - ist auch im Heimspiel wieder ein Drei-Punkter möglich. Für die Innsbrucker, die die Regular Season nach Belieben dominiert haben, wird es langsam kritisch.

Zwar ist ein Platz im Viertelfinale sicher, die Leichtigkeit des Grunddurchgangs ist aber abhanden gekommen. "Noch werden wir nicht nervös. Niederlagen sind nie schön, aber besser jetzt als dann später im Playoff", meint Verteidiger Stefan Pittl. Vor allem die Chancenauswertung läuft nicht mehr ganz so gut.

In drei Spielen schossen die Innsbrucker nur drei Tore. Im Vergleich dazu der Grunddurchgang, in dem in 28 Partien 129 Treffer erzielt wurden. "Wir müssen unsere letzten Spiele gewinnen. Wir wollen noch Zweiter oder Dritter werden", gibt Pittl die Richtung vor.

Samstag, 05.02.2011, 19:30 Uhr
EC hagn_leone Dornbirn - FBI VEU Feldkirch
SR: Roland ALTERSBERGER, Alexander DREIER, Harald SIX

Bereits am vierten Zwischenrundenspieltag könnte Meister Dornbirn einen weiteren Schritt Richtung erfolgreicher Titelverteidigung machen. Derzeit haben die "Bulldogs" auf den ersten Verfolger aus Feldkirch drei Punkte Vorsprung.

Sollte ein Sieg nach 60 Minuten gelingen, würde Dornbirn die Gruppe A auf jeden Fall vor Feldkirch und Innsbruck beenden. Auf Rang eins und die damit verbundene direkte Halbfinal-Qualifikation hätte dann nur noch Red Bull Salzburg eine theoretische Chance.

"In diesem Derby gibt es keinen Favoriten", sehen die Hausherren einer ausgeglichenen Partie gegen Feldkirch entgegen. Bisher wurden drei Duelle erst im Penaltyschießen entschieden, so auch vor einer Woche als Dornbirn auswärts knapp gewinnen konnte.

Bei einem Auswärtssieg der VEU wäre das Rennen um Platz eins aber wieder völlig offen. "Dafür müssten wir in der regulären Spielzeit gewinnen. Das wird sicher nicht ganz einfach", gehen auch die Feldkircher von einer engen Partie aus.