Frauen-Nationalteam: ÖEHV und Spielerinnen erzielen Einigung
Vereinbarung nach intensivem Dialogprozess mit Spielerinnen und younion-Sportgewerkschaft. Neues Vergütungs- und Entschädigungsmodell sowie weitere konkrete Maßnahmen. ÖEHV und Frauen-Nationalteam geschlossen vor historischer A-WM.
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ÖEHVDer Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) und das Frauen-Nationalteam, vertreten durch die Eishockeyspieler:innen UNION in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft, haben sich auf eine gemeinsame Lösung für die in den vergangenen Monaten diskutierten Anliegen geeinigt. Grundlage dafür war der von den Spielerinnen übermittelte, neun Themenbereiche umfassende Forderungskatalog, der in den vergangenen Wochen im Rahmen zahlreicher Gesprächsrunden – sowohl beim Lehrgang in der Slowakei als auch im direkten Austausch mit der younion-Sportgewerkschaft – sorgfältig aufgearbeitet wurde.
Zentrales Ergebnis ist ein neues Vergütungs- und Entschädigungsmodell für alle drei Senioren-Nationalteams (Frauen, Männer und Para), auf das sich die Beteiligten vorbehaltlich juristischer Detailfragen geeinigt haben und ab 2027 in Kraft tritt. Außerdem wurden weitere wesentliche Punkte bezüglich der Organisation und Kommunikation für und mit den Spielerinnen fixiert.
Mit der erzielten Einigung richtet sich nun der volle Fokus des ÖEHV und des Frauen-Nationalteams auf die historische erste Teilnahme an der Top-Division der IIHF Women’s World Championship, die von 6. bis 16. November 2026 in Dänemark stattfindet. Nach der WM startet der ÖEHV die nächste Entwicklungsphase mit mehreren Schwerpunkten: Athlet:innenkommission und Governance, Nationalteam-Standards sowie Sichtbarkeit und Wachstum des Frauen-Eishockeys. Ziel ist es, die Erkenntnisse aus der A-WM-Vorbereitung in nachhaltige Strukturen zu übersetzen und gemeinsam mit den relevanten Stakeholdern weiterzuentwickeln.
Yasmin Stepina, ÖEHV-Vizepräsidentin: „Wir haben in den letzten Wochen intensiv und auf Augenhöhe mit den Spielerinnen gearbeitet – das Ergebnis ist eine echte Verbesserung für unser Frauen-Nationalteam. Mit dem neuen Vergütungsmodell, besseren Betreuungs- und Unterbringungsstandards sowie weiterer Maßnahmen setzen wir konkrete Schritte, die dem Team spürbar zugutekommen. Jetzt freuen wir uns gemeinsam auf die historische erste A-WM-Teilnahme im November.“
Anna Meixner, Kapitänin des ÖEHV-Frauen-Nationalteams: „Für uns bedeutet diese Einigung vor allem, dass wir uns wieder voll auf den Sport konzentrieren können. Die erste A-Weltmeisterschaft in der Geschichte des österreichischen Frauen-Eishockeys ist ein Meilenstein. Umso wichtiger ist es, dass wir als Mannschaft geschlossen dorthin fahren und uns auf das Wesentliche fokussieren können: Österreich bestmöglich zu vertreten.“
„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des Frauen-Eishockeys in Österreich. Viele der angesprochenen Themen wurden nun aufgegriffen und in konkrete Maßnahmen übersetzt. Darauf lässt sich aufbauen, um die Rahmenbedingungen für die aktuelle und die nächste Generation von Nationalspielerinnen weiterzuentwickeln“, so Sascha Tomanek, Vertreter der Eishockeyspieler:innen UNION in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft.



