ÖEHV

Starker Auswärts­sieg für Wattens Penguins beim SC Hohenems - WEV fightet ATSE Graz nieder

Fünf Partien gab’s am Samstag in der Ö Eishockey Liga: Tabellenführer EHC Lustenau siegte in der Division West gegen den HC Kufstein mit 4:2. Die Wattens Penguins feierten beim SC Hohenems einen überraschenden 5:3-Auswärtssieg und bleiben damit voll im Playoff-Rennen. Der EHC Kundl gewann gegen den Dornbirner EC Bulldogs knapp mit 3:1 und hält Wattens in der Tabelle weiterhin drei Punkte auf Distanz. In der Division Ost setzten sich die KSV Kängurus beim HDK Maribor mit 4:2 durch und holten den siebenten Sieg in Folge. Der Wiener Eislauf-Verein fightete am Heumarkt den ATSE Graz, der am Sonntag gegen Maribor antritt, mit 3:2 nieder und überholte die Grazer in der Tabelle. Die Wiener fordern am Sonntag auswärts im letzten Spiel vor Weihnachten den souveränen Leader Sharks Gmunden.

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Copyright: Marc Baur

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Zum dritten Mal in dieser Saison duellierten sich in der Division West am Samstag Tabellenführer EHC Lustenau und der HC Kufstein, zum ersten Mal in der Lustenauer Rheinhalle. Die Dragons erwischten den besseren Start und lagen durch einen Treffer von Valentin Hammerle mit 1:0 voran (5.). Den Löwen gelang durch Goalgetter Chris D’Alvise der Ausgleich zum 1:1 (10.). Aleksi Airaksinen sorgte vier Minuten vor Drittelende mit dem 2:1 für die erneute Führung der Tiroler (17.).

Der West-Leader ließ das nicht auf sich sitzen und kam zu Beginn des zweiten Abschnitts wie von der Tarantel gestochen aufs Eis zurück. Mit einem Doppelschlag wechselte die Führung blitzschnell. Nach genau zehn Sekunden erzielte Manuel Metzler das 2:2 (21.), nur 43 Sekunden später war David Slivnik zur Stelle und machte das 3:2 (21.).

Das Match blieb im Verlauf der zweiten 20 Minuten weiterhin spannend bis Goalgetter Chris D’Alvise mit seinem zweiten Volltreffer für Lustenau 58 Sekunden vor Drittelende auf 4:2 stellte (40.). Im letzten Drittel konnten die Kufsteiner dem Spiel keine Wende mehr geben, die Vorarlberger kontrollierten die Partie und feierten am Ende den 13. Sieg im 13. Spiel.


Wattens Penguins siegen auswärts beim SC Samina Hohenems

Der SC Samina Hohenems bat am Samstag in der Division West die WSG Swarovski Wattens Penguins zum heißen Tanz der Open-Air-Kollegen und erwischte dank Ex-Wattens Crack Ricards Purins, der früh das 1:0 erzielte, einen Traumstart (5.). Die Penguins, die mit zuletzt zwei Siegen in Folge Selbstvertrauen getankt hatten, schlugen noch im ersten Abschnitt zurück: Simon Gratzer markierte den Ausgleich zum 1:1 (13.). Knapp vier Minuten später hatten die Tiroler die Partie vorerst gedreht: Luca Venier brachte Wattens mit 2:1 voran (17.).

Die Gäste starteten nach knapp fünf Minuten mit einem Powerplay in den Mittelabschnitt und nützten diese numerische Überlegenheit perfekt aus: Sandro Wille erhöhte auf 3:1 für Wattens (26.). Nun erkannten die Steinböcke den Ernst der Lage und drehten mächtig auf: Julian Payr verkürzte wenig später auf 2:3 für Hohenems (28.), dann sorgte Christian Haidinger für den schnellen 3:3-Ausgleich (30.).

Die Penguins ließen sich durch den schnellen Ausgleich nicht einschüchtern, im Gegenteil: Noah Polig fand die richtige Antwort und erzielte das 4:3 für die Unterinntaler (35.). Im Schlussdrittel probierten die Emser alles, die Penguins verteidigten den Eintore-Vorsprung clever. Am Ende zog Hohenems-Head-Coach Martin Mallinger seinen Keeper Pascal Prugger und Sandro Wille fixierte mit dem 5:3 ins leere Tor fünf Sekunden vor der Schluss-Sirene den dritten Wattener Sieg in Folge.


EHC Kundl feiert wichtigen Sieg gegen Dornbirner EC Bulldogs

Ebenfalls zum dritten Mal in dieser Saison kreuzten am Samstag in der Division West der EHC Kundl und der Dornbirner EC Bulldogs die Schläger. Im ersten Drittel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, zunächst ließen beiden Goalies - Jakub Kostelny bei Kundl und Kevin Wanger bei den Bulldogs - keinen Gegentreffer zu.

Als Raphael Bruimann bei Kundl für zwei Minuten in die Kühlbox musste, erzielte Sven Vugrinec in Überzahl das 1:0 für die Vorarlberger (19.). Nur 43 Sekunden später bügelte Bruimann seine Strafe aus und stellte auf 1:1 für die Gastgeber (20.).    

Nach knapp zwei Minuten im zweiten Drittel war es erneut Raphael Bruimann, der die Unterinntaler mit seinem Treffer zum 2:1 zum ersten Mal an diesem Abend in Führung brachte (23.). Danach konnten die Dornbirner eine Überzahl nicht zum Ausgleich nützen, auf der anderen Seite vergab Kundl die Chance in einer numerischen Überlegenheit - kurz sogar mit Fünf gegen Drei - den Vorsprung auszubauen.

Im Schlussabschnitt lag Kundl erstmals mit zwei Treffern voran, Simon Brandner erzielte das 3:1 (47.). Kundl spielte das Match danach nach Hause und hielt die Wattens Penguins in der Tabelle im Kampf um den letzten Playoff-Platz weiterhin drei Punkte auf Distanz.


Division Ost:


KSV Kängurus setzen sich beim HDK Maribor durch

Der HDK Maribor traf am Samstag im ersten Teil seines Wochenend-Doppels in der Division Ost zuhause auf die KSV Kängurus. Beide Teams lieferten sich im ersten Abschnitt einen hartumkämpften Fight, die Gastgeber hielten gegen den Tabellenzweiten voll dagegen, mehr noch: Sie erspielten sich ein leichtes Chancenplus. Eine dieser Chancen verwertete Rene Zernko spät zur 1:0-Führung für die Füchse (19.).

Im zweiten Abschnitt drehten die Mürztaler das Spiel mit einem Doppelschlag: Lukas Draschkowitz sorgte für den 1:1-Ausgleich (25.), 45 Sekunden danach erzielte Pierre Graf das 2:1 für die Kapfenberger (26.). Danach überstanden die Kängurus eine vierminütige Unterzahl. Kurz nach Halbzeit der Partie erhöhte Lukas Draschkowitz auf 3:1 für die Gäste, die das Match nun unter Kontrolle gebracht hatten (31.).

Im letzten Abschnitt gab’s Strafen auf beiden Seiten, spät gelang den Slowenen in einer Überzahl der Anschlusstreffer: Adi Drnda zog ab, erzielte das 2:3 und machte das Match wieder heiß (58.). Maribors Head Coach Jure Verlič musste am Ende Goalie Omar Ždralović für einen sechsten Feldspieler ziehen, Stefan Trost schoss 26 Sekunden vor der Schluss-Sirene zum 4:2-Endstand ins leere Tor ein (60.).

Kapfenberg feierte den siebenten Sieg in Folge. Die Füchse treten am Sonntag im steirischen Derby der Partnerstädte beim ATSE Graz an.


Wiener Eislauf-Verein biegt den ATSE Graz

Auch der Wiener Eislauf-Verein und der ATSE Graz starteten am Samstag in der Division Ost in ihr Wochenend-Doppel, das die Wiener am Sonntag bei Leader Sharks Gmunden abschließen, die Grazer treffen auf Maribor. Die Wiener starteten blitzartig in die Partie und lagen schnell mit 1:0 voran, Patrick Bolterle bezwang ATSE-Keeper Florian Zeugswetter, der ins Line Up der Grazer zurückgekehrt war, nach knapp viereinhalb Minuten (5.).

Der WEV machte weiter Dampf, knapp vier Minuten nach der Führung erhöhte Lukas Pohl auf 2:0 (9.). Die Grazer fanden schnell die passende Antwort, Cornelius Kaschnig verkürzte auf 1:2 und machte die Partie zunächst wieder spannend (12.). Die Gastgeber nützten ihr erstes Powerplay, Daniel Aschauer stellte mit dem 3:1 den Zweitore-Vorsprung wieder her (17.).

Die Steirer ließen auch im zweiten Abschnitt nicht locker und kamen erneut heran: Cory Krenz erzielte das 2:3 für den ATSE (28.). Das Spiel blieb weiterhin hochspannend und wurde von beiden Teams sehr intensiv geführt. Die Grazer versuchten im letzten Abschnitt, den Ausgleich zu erzielen, der WEV stemmte sich mit allen Mitteln dagegen.

In den letzten elf Minuten mussten die Gastgeber drei Unterzahlspiele absolvieren, WEV-Keeper Moritz Merkader hielt den knappen Eintore-Vorsprung im Verbund mit seiner Defensive. ATSE-Head-Coach Markus Losch nahm gegen Ende Goalie Florian Zeugswetter vom Eis, der Ausgleich gelang den Steirern nicht mehr. Der WEV feierte den zweiten Heimsieg in Folge und liegt nun vor dem ATSE in der Tabelle auf Rang drei.


Ö Eishockey Liga - Division West:


EHC Lustenau vs. HC Kufstein 4:2 (1:2,3:0,0:0)
Sa., 20. Dezember 2025, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D’Alvise (09:53 Min., 39:02 Min.), Manuel Metzler (20:10 Min.), David Slivnik (20:53 Min.)
Torschützen HC Kufstein: Valentin Hammerle (04:33 Min.), Aleksi Airaksinen (16:01 Min.)

SC Samina Hohenems vs. WSG Swarovski Wattens Penguins 3:5 (1:2,2:2,0:1)
Sa., 20. Dezember 2025, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Ricards Purins (04:56 Min.), Julian Payr (27:37 Min.), Christian Haidinger (29:01 Min.)
Torschützen Wattens Penguins: Simon Gratzer (12:10 Min.), Luca Venier (16:17 Min.), Sandro Wille (25:48 Min./PP1, 59:55 Min./EN), Noah Polig (34:18 Min.)

EHC Kundl vs. Dornbirner EC Bulldogs 3:1 (1:1,1:0,1:0)
Sa., 20. Dezember 2025, 17:30 Uhr, Eisarena Kundl
Torschützen EHC Kundl: Raphael Bruimann (19:04 Min., 22:14 Min./PP1), Simon Brandner (46:44 Min.)
Torschütze Dornbirner EC: Sven Vugrinec (18:21 Min./PP1)


Ö Eishockey Liga - Division OST:



HDK Maribor vs. KSV Kängurus 2:4 (1:0,0:3,1:1)
Sa., 20. Dezember 2025, 18:30 Uhr, Ledna dvorana Maribor
Torschützen HDK Maribor: Rene Zernko (18:53 Min.), Adi Drnda (57:12 Min./PP1)
Torschützen KSV Kängurus: Lukas Draschkowitz (24:21 Min., 30:36 Min.), Pierre Graf (25:06 Min.), Stefan Trost (59:34 Min./EN)

Wiener Eislauf-Verein vs. ATSE Graz 3:2 (3:1,0:1,0:0)
Sa., 20. Dezember 2025, 19:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Patrick Bolterle (04:21 Min.), Lukas Pohl (08:14 Min.), Daniel Aschauer (16:04 Min./PP1)
Torschützen ATSE Graz: Cornelius Kaschnig (11:49 Min.), Cory Krenz (27:47 Min.)

UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden spielfrei.

ATSE Graz vs. HDK Maribor
So., 21. Dezember 2025, 17:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A) - >> zum Livestream

UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. Wiener Eislauf-Verein
So., 21. Dezember 2025, 18:30 Uhr, muki Arena Gmunden - >> zum Livestream

KSV Kängurus spielfrei.


Ö Eishockey Liga Modus 2025/2026

Am 4. Oktober 2025 startete die Ö Eishockey Liga mit dem ersten Spieltag in die neue Saison. Der Modus wird im fünften Jahr in den beiden Divisionen West mit sechs Teams und Ost mit fünf Teams in der Phase 1 eine Veränderung aufweisen. In der Division Ost gibt es in der kommenden Saison eine zweieinhalbfache Hin- & Rückrunde, das ergibt 20 Spiele pro Team. In der Division West werden wie in der Vorsaison zwei Hin- und Rückrunden gespielt, das ergibt ebenfalls 20 Spiele pro Team.

Nach der Phase 1 findet wieder ein überregionales Playoff, das am 07. Februar 2026 mit dem Viertelfinale beginnt, statt. Auch in der kommenden Spielzeit wird nach dem Grunddurchgang ein Playoff-Pick für zusätzliche Spannung sorgen. Das jeweilig bestplatzierte Team der Division West und Ost darf seinen Viertelfinal-Gegner aus dem Dritt- oder Viertplatzierten der anderen Division auswählen. Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden ab der kommenden Spielzeit jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden.


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