ÖEHV

ÖEHV-Nach­wuchs­teams feiern Erfolge in der Slowakei und Ungarn

U16-Männer besiegen die Slowakei und Deutschland. U18-Frauen triumphieren über Ungarn und Italien.

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Foto: Hockey Slovakia

Zwei starke Auftritte für den Nachwuchs des Österreichischen Eishockeyverbandes: Das U16-Männer-Nationalteam holte beim Vier-Nationen-Turnier in Piestany (Slowakei) zwei Siege aus drei Spielen und wurde punktegleich mit der Slowakei und der Schweiz Dritter. Auch das U18-Frauen-Nationalteam überzeugte in Györ (Ungarn): Mit Siegen gegen Ungarn und Italien sowie einer knappen Niederlage gegen die Turniersiegerinnen aus Deutschland (1:2) sicherte sich die ÖEHV-Auswahl den zweiten Platz.

U16-Turnier in der Slowakei

Für die U16-Männer setzte es zum Auftakt gegen die Schweiz eine deutliche 1:7-Niederlage. Danach steigerte sich das Team merklich: Gegen die Slowakei gab es einen 4:3-Sieg, gegen Deutschland drehte man einen zweimaligen Rückstand und gewann mit zwei späten Toren 3:2. Teamchef Johannes Leitner zog ein positives Fazit: „Das war ein sehr positiver Lehrgang für unser U16-Nationalteam. Alle drei Ziele – tägliche Standards einhalten, Österreich mit Stolz repräsentieren und internationales Eishockey lernen – haben wir erfüllt.“

Sportdirektor Roger Bader verfolgte alle drei Spiele live vor Ort und betonte die Bedeutung des Turniers: „Wir treffen hier auf drei Nationen, die im Nachwuchsranking vor uns liegen – das sind wertvolle Erfahrungen auf einem Niveau, das deutlich über der heimischen Liga liegt. Dass wir gleich zwei Spiele gewinnen konnten, ist hervorragend. Die Mannschaft hat sehr aufsässiges, druckvolles Team-Austria-Eishockey mit großem Kampfgeist gezeigt – das hat richtig Freude gemacht.“

U18-Frauen feiern zwei Siege

Auch Österreichs U18-Frauen-Nationalteam lieferte als Vertreterin der Division 1B gegen zwei Top-Division-Nationen eine starke Leistung ab. Gegen Deutschland unterlag man erst spät mit 1:2, nachdem es bis fünf Minuten vor Schluss noch 1:1 stand und man in der Schlussphase mit sechs Feldspielerinnen alles auf den Ausgleich setzte. Gegen Ungarn, das im Vorjahr noch Finnland aus der Top-Division verdrängt hatte, gewann das ÖEHV-Team mit 3:1. Gegen Italien, das im Vorjahr selbst noch in der 1A-Division spielte, setzte man sich klar mit 9:3 durch.

Für Teamchef Levente Szilagyi, zuvor unter anderem mehrfacher EWHL-Sieger mit HK Budapest, war es das ÖEHV-Debüt an der Bande – ebenso wie für Assistant Coach Alena Polenska, langjährige Kapitänin des tschechischen A-Nationalteams. Szilagyi zog ein positives Fazit: „Der Spirit in der Mannschaft ist ein Wahnsinn, und ich bin sehr froh, dass ich dieses Team coachen kann. Es steckt unglaublich viel Potenzial in diesem Team."