ÖEHV

Hohenems lässt EHC Kundl keine Chance - HC Kufstein feiert Sieg bei Wattens Penguins

Zwei Open-Air-Duelle gab’s am Freitag in der Ö Eishockey Liga in der Division West: Der SC Hohenems ließ dem EHC Kundl beim 7:2-Heimsieg keine Chance. Der HC Kufstein feierte im Unterinntaler Derby auswärts bei den Wattens Penguins einen 6:1-Sieg und hat nun schon zwölf Punkte Vorsprung auf Wattens.

5 Min. Lesezeit

Copyright: Matthias Tavernini

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Zum zweiten Mal in der laufenden Saison standen sich am Freitag in der Division West der SC Samina Hohenems und der EHC Kundl gegenüber. Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch, in dem die Tiroler früh in der ersten Überzahl in Führung gingen: Der neue slowakische Goalgetter Michal Kluka setzte die Scheibe nach einem herrlichen Solo ins lange Kreuzeck (6.).

Mit einem Doppelschlag binnen 65 Sekunden lagen die Steinböcke plötzlich voran: Zunächst zog Benjamin Kyllönen nach einer Puckeroberung in der Ecke vor das Tor erzielte im zweiten Versuch den Ausgleich zum 1:1 (10.). Dann schloss Lukas Fritz eine schöne Kombination aus dem Slot zum 2:1 ab (11.).

Im zweiten Abschnitt erhöhte Hohenems in Überzahl auf 3:1. Christian Haidinger kehrte nach einer schönen Kombination von der linken Seite ins leere Tor ein (27.).  Das 4:1 erzielte wieder Christian Haidinger, der knapp vor Halbzeit der Partie einen Rebound aus kurzer Distanz verwertete (30.).

Danach flogen die Fetzen: Für Valentin Ploner von Kundl und Hohenems-Crack Noel Vetter war das Match mit jeweils einer Fünf- plus Spieldauerdisziplinarstrafe zu Ende. Die Vorarlberger kontrollierten nun das Match und fuhren nach 40 Minuten mit einem Dreitore-Vorsprung in die Kabine.

Mit dem 4:1 im Rücken spielten die Emser zu Beginn des letzten Drittels groß auf, Kundl-Goalie Jakub Kostelny war in dieser Phase viel beschäftigt. Nach einer überstandenen Unterzahl löste Hohenems gut aus, Christian Haidinger legte quer auf Benjamin Kyllönen, der aus kurzer Distanz auf 5:1 stellte (52.).

Dann wurde Kundls Michal Kluka ideal an der blauen Linie bedient, der Slowake zog alleine auf HSC-Goalie Pascal Prugger und verkürzte auf 2:5 (54.). Nur 33 Sekunden später stand Ricards Purins goldrichtig und verwertete einen Rebound zum 6:2 für den Schlittschuhclub (55.). Julian Payr sorgte in Überzahl mit einem platzierten Schuss für den 7:2-Endstand (60.). Am Montag wartet nun auf Hohenems das große Derby gegen den EHC Lustenau, Kundl erwartet die Wattens Penguins.


Souveräner Auswärtssieg für den HC Kufstein bei den Wattens Penguins

Ebenfalls zum zweiten Mal in der aktuellen Spielzeit trafen die WSG Swarovski Wattens Penguins und der HC Kufstein am Freitag im Unterinntaler Derby aufeinander. Die Dragons erwischten einen Traumstart: Herbert Steiner sorgte nach genau 25 Sekunden für das 1:0 der Gäste (1.).

Danach nützten die Kufsteiner die erste Powerplay-Gelegenheit, um den Vorsprung auszubauen. Nach einem schnellen Angriff und einem Traumpass von Aleksi Airaksinen traf Stefan Reiter mit der Backhand zum 2:0 (9.). Die Gastgeber starteten stark in den zweiten Abschnitt: Nach einer ersten kurzen Drangphase enterten die Penguins erneut das Angriffsdrittel und Daniel Frischmann zog aus dem Slot zum 1:2 ab (22.).

Mit jedem Wechsel wurde das Match intensiver, beide Teams agierten offensiv und fanden auch Chancen vor. Die Festungsstädter überstanden eine Unterzahl und dann zündete Stefan Reiter den Turbo: Der Deutsche Topscorer schloss ein Traumsolo zum 3:1 für Kufstein ab (31.).

Im letzten Abschnitt erwischten die Dragons wieder einen Traumstart: Aleksi Airaksinen erhöhte nach nur 47 Sekunden auf 4:1 (41). In einer Überzahl starteten die Kufsteiner einen schnellen Angriff, Manuel Eder erhöhte mit einem schönen Schuss auf 5:1 (52.).

Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen, im Gegenteil: Patrick Hager sorgte in Überzahl knapp eine Minute vor dem Ende für das 6:1 (60.). Die Kufsteiner, die am Montag in Dornbirn antreten, liegen als Tabellendritter nun schon zwölf Punkte vor den Wattens Penguins, die am Feiertag nach Kundl zum nächsten Unterinntaler Derby fahren.


Ö Eishockey Liga - Division West:


SC Samina Hohenems vs. EHC Kundl 7:2 (2:1,2:0,3:1)
Fr., 05. Dezember 2025, 19:00 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Benjamin Kyllönen (09:49 Min., 51:10 Min.), Lukas Fritz (10:54 Min.), Christian Haidinger (26:48 Min./PP1, 29:28 Min.), Ricards Purins (54:16 Min.), Julian Payr (60./PP1)
Torschützen EHC Kundl: Michal Kluka (05:20 Min./PP1, 53:43 Min.)

WSG Swarovski Wattens Penguins vs. HC Kufstein 1:6 (0:2,1:1,0:3)
Fr., 05. Dezember 2025, 19:30 Uhr, Alpenstadion Wattens
Torschütze Wattens Penguins: Daniel Frischmann (21:23 Min.)
Torschützen HC Kufstein: Herbert Steiner (00:25 Min.), Stefan Reiter (08:46 Min./PP1, 30:37 Min.), Aleksi Airaksinen (40:47 Min.), Manuel Eder (51:39 Min./PP1), Patrick Hager (59:03 Min./PP1)

EHC Lustenau vs. Dornbirner EC Bulldogs
Sa., 06. Dezember 2025, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau - >> zum Livestream

Dornbirner EC Bulldogs vs. HC Kufstein
Mo., 08. Dezember 2025, 15:00 Uhr, Messestadion Dornbirn - >> zum Livestream

SC Samina Hohenems vs. EHC Lustenau
Mo., 08. Dezember 2025, 18:00 Uhr, Eisstadion Hohenems - >> zum Livestream

EHC Kundl vs. WSG Swarovski Wattens Penguins
Mo., 08. Dezember 2025, 19:00 Uhr, Eisarena Kundl - >> zum Livestream





Ö Eishockey Liga - Division OST:



Wiener Eislauf-Verein vs. HDK Maribor
Sa., 06. Dezember 2025, 19:00 Uhr, WEV Arena, Heumarkt - >> zum Livestream

UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. ATSE Graz
Mo., 08. Dezember 2025, 18:30 Uhr, muki Arena Gmunden - >> zum Livestream



Ö Eishockey Liga Modus 2025/2026

Am 4. Oktober 2025 startete die Ö Eishockey Liga mit dem ersten Spieltag in die neue Saison. Der Modus wird im fünften Jahr in den beiden Divisionen West mit sechs Teams und Ost mit fünf Teams in der Phase 1 eine Veränderung aufweisen. In der Division Ost gibt es in der kommenden Saison eine zweieinhalbfache Hin- & Rückrunde, das ergibt 20 Spiele pro Team. In der Division West werden wie in der Vorsaison zwei Hin- und Rückrunden gespielt, das ergibt ebenfalls 20 Spiele pro Team.

Nach der Phase 1 findet wieder ein überregionales Playoff, das am 07. Februar 2026 mit dem Viertelfinale beginnt, statt. Auch in der kommenden Spielzeit wird nach dem Grunddurchgang ein Playoff-Pick für zusätzliche Spannung sorgen. Das jeweilig bestplatzierte Team der Division West und Ost darf seinen Viertelfinal-Gegner aus dem Dritt- oder Viertplatzierten der anderen Division auswählen. Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden ab der kommenden Spielzeit jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden.


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