Heißes Remis beim ersten Finale zwischen dem EK Die Zeller Eisbären und den Red Bull Hockey Juniors
Was für ein Auftakt im Finale um die Österreichische Meisterschaft in der Alps Hockey League in der KE KELIT Arena von Zell am See vor 2.900 Fans: Der EK Die Zeller Eisbären und die Red Bull Hockey Juniors lieferten sich im Hinspiel einen packenden Kampf und trennten sich nach 60 Minuten mit einem 3:3. Damit ist im Rückspiel, das am Samstag in der Eisarena Salzburg stattfindet, fix: Das Team, das nach 60 Minuten, Overtime oder Penaltyschießen gewinnt, ist Österreichischer Meister der Alps Hockey League.
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Das erste Finalmatch um die Österreichische Meisterschaft in der Alps Hockey League zwischen dem EK Die Zeller Eisbären und den Red Bull Hockey Juniors begann in der KE KELIT ARENA mit etwas mehr als 30 Minuten Verspätung, weil die Red Bull Hockey Juniors bei der Anreise nach Zell am See in einem Stau feststeckten.
Nach der stimmungsvollen Einleitung mit der vor einem Finale üblichen österreichischen Bundeshymne lieferten sich beide Teams im ersten Abschnitt eine intensive und enge Partie, in der die jungen Bullen zu Beginn das stärkere Team waren. Die Gastgeber hatten die erste Überzahl, konnten die numerische Überlegenheit jedoch nicht in einen Treffer ummünzen. Spät im ersten Drittel lagen die Eisbären voran, Philip Putnik sorgte 45 Sekunden vor der ersten Sirene für das 1:0 (20.).
Genau 45 Sekunden waren im zweiten Drittel absolviert, als die Red Bull Hockey Juniors durch Luca Auer den schnellen Ausgleich zum 1:1 erzielten (21.). Die Gäste legten kurz nach ihrem ersten Powerplay, das ohne zählbaren Erfolg zu Ende ging, nach und hatten das Match kurz vor Halbzeit vorerst gedreht: Nach einem Bullygewinn in der Angriffszone wehrte Eisbären-Keeper Alexander Schmidt den ersten Schuss von Adrian Gesson aus dem Slot noch ab, Gesson verwertete seinen eigenen Rebound und stellte auf 2:1 (29.). Die Juniors hatten nach 40 Minuten bei den Torschüssen mit 29:14 ein deutliches Plus.
Der dritte Abschnitt begann mit einem Blitzstart der Pinzgauer, die Restzeit einer Überzahl aus dem zweiten Drittel mitgenommen hatten und perfekt nutzen konnten: Tim Coffman erzielte nach nur 17 Sekunden den Ausgleich zum 2:2 (41.). Knapp sechs Minuten später kochte die KE KELIT Arena: Paul Reiner brachte die Zeller Eisbären mit seinem Treffer zum 3:2 erneut voran (47.).
Vier Minuten vor dem Ende hatten die Gäste noch eine Überzahl und schafften tatsächlich den Ausgleich: Florian Lanzinger machte das späte 3:3 für die Red Bull Hockey Juniors (58.). Damit ist im Rückspiel, das am Samstag in der Eisarena Salzburg stattfindet, fix: Das Team, das nach 60 Minuten, Overtime oder Penaltyschießen gewinnt, ist Österreichischer Meister der Alps Hockey League.
Finale Österreichische Meisterschaft Alps Hockey League 2025/2026
Finale - Hinspiel:
EK Die Zeller Eisbären vs. Red Bull Hockey Juniors 3:3 (1:0,0:2,2:1)
Do., 12. Februar 2026, 20:00 Uhr, KE KELIT ARENA
Torschützen EK Die Zeller Eisbären: Philip Putnik (20.), Tim Coffman (41./PP1), Paul Reiner (47.)
Torschützen Red Bull Hockey Juniors: Luca Auer (21.), Adrian Gesson (29.), Florian Lanzinger (58./PP1)
Finale - Rückspiel:
Red Bull Hockey Juniors vs. EK Die Zeller Eisbären
Sa., 14. Februar 2026, 19:15 Uhr, Eisarena Salzburg
Modus:
Die zwei bestplatzierten österreichischen Teams nach dem Grunddurchgang der Österreichischen Meisterschaft in der Alps Hockey League, für den die Begegnungen der abgeschlossenen Hin - und Rückrunde (= das jeweils 1. Heim- bzw. 1. Auswärtsmatch) herangezogen und gewertet wurden, spielen im Finale. Hier kommt am 12. und 14. Februar der Modus der Champions Hockey League zur Anwendung, wobei der besser platzierte Verein mit dem Auswärtsspiel beginnt. Es wird das Gesamtscore (Punkte und Tore) der beiden absolvierten Spiele herangezogen. Overtime und Penalty-Schießen können ausschließlich im Rückspiel erfolgen, wenn das Gesamtergebnis unentschieden ist. In diesem Fall erfolgt eine 10-minütige Sudden-Death-Overtime mit drei-gegen-drei Feldspieler. Sollte die Verlängerung torlos enden, folgt das Shootout mit je fünf Schützen.
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