ÖEHV

Frauen-Natio­nal­team: ÖEHV setzt konkrete Maßnahmen für A-WM und weitere Entwick­lung

Antwort auf den Forderungskatalog des Frauen-Nationalteams. Konkrete Maßnahmen in Betreuung, Organisation und Kommunikation. Fokus auf bestmögliche Vorbereitung zur A-WM in Dänemark.

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Foto: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Mit Blick auf die historische erste Teilnahme des österreichischen Frauen-Nationalteams an der Top-Division der IIHF Women’s World Championship setzt der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) ab sofort konkrete Maßnahmen in den Bereichen organisatorische Rahmenbedingungen, Betreuung, Kommunikation und Sichtbarkeit um.

Der Fokus liegt in den kommenden Wochen klar auf einer bestmöglichen Vorbereitung auf die A-WM von 6. bis 16. November 2026 in Dänemark. Gleichzeitig richtet der ÖEHV die Zusammenarbeit mit den Spielerinnen neu aus: Die Spielerinnen tauschen sich im regelmäßigen Rhythmus mit dem Verband aus, um den Fortschritt bei den eingebrachten Themen zu besprechen und nächste Schritte festzuhalten.

Die eingebrachten Themen werden in einem strukturierten Prozess nach Status, Verantwortlichkeit und Zeitplan bearbeitet. Ziel Nummer eins ist ein klarer Rahmen für verlässliche Rückmeldungen, konstruktiven Dialog und transparente Umsetzung.

Im organisatorischen und sportlichen Umfeld werden Verantwortlichkeiten neu strukturiert bzw. gezielt geschärft. General Manager Martin Kogler konzentriert sich innerhalb des Frauenbereichs künftig auf das Bundesleistungszentrum für Fraueneishockey in Villach inklusive der dortigen Austragung der U18-Weltmeisterschaft der Frauen (Division I) im Jänner 2027. Verhandlungen mit einer Nachfolgekandidatin laufen bereits, die Entscheidung wird in Kürze bekannt gegeben.

Parallel erhöht der ÖEHV die kommunikative Präsenz des Frauen-Nationalteams und setzt weitere Schritte zur Weiterentwicklung des Fraueneishockeys in Österreich – etwa durch eine stärkere Athlete Experience, klarere Standards und mehr Sichtbarkeit.

ÖEHV-Präsident Klaus Hartmann: „Unser Fokus liegt jetzt klar auf der bestmöglichen Vorbereitung für die A-WM. Gleichzeitig setzen wir konkrete Maßnahmen um: Wir schaffen verlässliche Kommunikationswege, arbeiten die offenen Themen strukturiert ab und stärken die Rahmenbedingungen rund um unser Frauen-Nationalteam. Wir wissen, dass wir uns weiterentwickeln können und werden – und wir sind entschlossen, eine nachhaltige Basis für die Zukunft des Fraueneishockeys in Österreich zu schaffen.“

Nach der Weltmeisterschaft startet der ÖEHV die nächste Entwicklungsphase mit vier Schwerpunkten: Athlet:innenkommission und Governance, Nationalteam-Standards, ein transparentes Kompensationsmodell sowie Sichtbarkeit und Wachstum des Fraueneishockeys. Ziel ist es, die Erkenntnisse aus der A-WM-Vorbereitung in nachhaltige Strukturen zu übersetzen und gemeinsam mit den relevanten Stakeholdern weiterzuentwickeln.