WEV startet mit Sieg beim ATSE Graz ins neue Jahr - HC Kufstein gewinnt beim SC Hohenems
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Der ATSE Graz startete am Samstag in der Division Ost im Liebenauer Bunker im Klassiker gegen den Wiener Eislauf-Verein ins neue Jahr. Die Wiener nützten gleich ihr erstes Überzahlspiel perfekt aus: Nach einer Abwehr von ATSE-Goalie Florian Zeugswetter staubte Patrick Bolterle zum 1:0 für den WEV ab (3.).
Die Gäste setzten nach und wie: Mit einem Doppelschlag binnen 13 Sekunden hatte der WEV plötzlich einen Dreitore-Vorsprung. Zunächst lancierte Richard Gruber einen schnellen Angriff über die linke Seite, der Verteidiger spielte ideal quer auf Rupert Fichtinger, der zum 2:0 traf (9.). Gleich nach dem Faceoff kamen die Wiener nach einem Fehlpass an die Scheibe und Nils Granitz fälschte zum 3:0 ab (10.).
Danach flogen die Fetzen, ATSE-Crack Moritz Ausperger und Jan Billa lieferten sich einen sehenswerten Boxkampf, für Beide war die Partie mit einer Fünf- plus Spieldauerdisziplinarstrafe zu Ende. Die Wiener spielten nach dem dritten Treffer entfesselt auf und legten nach: Theodor Fichtinger zog mit Tempo vor das ATSE-Tor und netzte zum 4:0 ein (13.). 21 Sekunden vor Drittelende sorgte Denis Simek mit einem herrlichen Wristshot-Treffer vom rechten Bullykreis für das 5:0 (20.).
Knapp vor Halbzeit der Partie waren die Gastgeber auf dem Scoreboard: Kevin Pesendorfer bezwang Moritz Merkader aus dem Slot zum 1:5 (30.). Dann verkürzte Maximilian Schwarz in Überzahl auf 2:5 (35.). Die Wiener antworteten perfekt: Stefan Nador erzielte aus dem Slot das 6:2 (37.).
Danach gab es die nächste Fighteinlage: Lukas Werkl vom ATSE und Richard Gruber vom WEV gerieten sich in die Haare, für beide war das Spiel ebenfalls zu Ende. Die Grazer kamen 43 Sekunden vor Drittelende zum 3:6, erneut war es Maximilian Schwarz, der in Überzahl traf (40.). Im letzten Drittel fiel kein weiterer Treffer, der WEV startete mit einem 6:3-Sieg in Graz ins neue Jahr.
KSV Kängurus besiegen den HDK Maribor nach Rückstand
Die KSV Kängurus gehen am Wochenende mit einem Heimspiel-Doppel ins neue Jahr. Am Samstag trafen die Mürztaler auf den HDK Maribor, am Sonntag folgt der große Schlager gegen Tabellenführer Sharks Gmunden. Maribor erwischte einen super Start: Rok Frešer kurvte durch die KSV-Defensive und ließ Goalie Oliver Zirngast mit einem platzierten Schuss keine Chance (6.).
Die Slowenen legten knapp drei Minuten später nach: Luka Vinčec fuhr gemächlich auf der linken Seite ins Angriffsdrittel und setzte dann einen Traumschuss zum 2:0 unter die Latte (9.). Die Kapfenberger erholten sich schnell vom ersten Schock und erzielten den Anschlusstreffer: Stefan Trost netzte zum 1:2 ein (14.).
Im zweiten Drittel drückten die Mürztaler auf den Ausgleich, der auch gelang: Lukas Winkler legte quer auf Mark Kompain, der Maribor-Keeper Lazar Ilić beim 2:2 keine Chance ließ (27.). Noch im zweiten Drittel hatten die Kängurus das Match gedreht: Luca Fasching zog energisch vor das Maribor-Tor und erzielte das 3:2 (33.).
Dann machten die Kapfenberger ernst: Mit drei weiteren Treffern binnen 73 Sekunden stand es plötzlich 6:2. Lukas Winkler erzielte das 4:2 vom rechten Aufwurfkreis (37.). 17 Sekunden später erhöhte Nick Strumberger auf 5:2 (37.), Daniel Oberkofler legte das 6:2 nach (37.). Im letzten Drittel hatten die Hausherren ein Überzahlspiel, Pierre Graf hob die Scheibe mit der Backhand sensationell zum 7:2 unter die Querlatte (42.).
Nach einem schnellen Angriff zog Florian Hoppl ab und machte das 8:2 (51.). Jure Robek verkürzte knapp sieben Minuten vor dem Ende noch auf 3:8 für die Füchse (54.). Am Sonntag gibt‘s für die Kapfenberger als Draufgabe den Kracher gegen Leader Sharks Gmunden. Dabei geht es in der Kapfenberger Stadthalle im direkten Duell um die Tabellenspitze, das erste Match hatten die Oberösterreicher beim Saisonauftakt mit 3:0 gewonnen.
Division West:
HC Kufstein gewinnt auswärts beim SC Hohenems
Am Samstag traf der SC Samina Hohenems in der Division West zum vierten und letzten Mal in der Regular Season auf den HC Kufstein. Die Tiroler erwischten einen Traumstart. Aleksi Airaksinen verlängerte einen langen Pass von Florian Eder ideal auf Stefan Reiter, der schnell ins Angriffsdrittel fuhr und staubtrocken zum 1:0 nach genau 15 Sekunden einschoss (1.).
Die Dragons legten nach, wieder war es Florian Eder, der einen langen Pass spielte, dieses Mal direkt auf Stefan Reiter, der Hohenems-Keeper Karlo Škec mit einem langen Schläger zum 2:0 überlistete (7.). Die Gastgeber schlugen in ihrer ersten Überzahl zurück: Leon Schmeiser fälschte einen Pass von Kai Fässler zum 1:2 ab (12.).
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts sahen die Fans im Herrenried eine temporeiche, attraktive Partie mit Angriffen und Torszenen auf beiden Seiten. Nach einem Scheibenverlust spielte Tomáš Vildumetz auf Herbert Steiner, der aus dem Slot zum 3:1 für Kufstein traf (30.). Mit seinem 119. Volltreffer im Dress der Dragons löste Steiner den bisherigen Rekordhalter Robert Schopf ab. Alle Kufstein-Cracks fuhren in diesem Moment auf das Eis und feierten den neuen Kufsteiner Rekordtorschützen.
Die Steinböcke fanden schnell die passende Antwort, Marcel Wolf hämmerte in Überzahl den Puck nur 61 Sekunden später zum 2:3-Anschlusstreffer ins Netz (31.). Das Match blieb auch im letzten Abschnitt hochspannend, die Kufsteiner setzten den nächsten Nadelstich: Nach einem schnellen Angriff staubte Florian Eder zum 4:2 für Kufstein ab (46.). Der Schlittschuhclub konnte der Partie keine Wendung mehr geben, im Gegenteil: Luca Reiter sorgte mit einem Emptynet-Treffer 50 Sekunden vor dem Ende für das 5:2 (60.).
Kundl fügt Lustenau sensationell die erste Saisonniederlage zu
Der EHC Kundl und der EHC Lustenau läuteten bereits am Freitag in der Division West das neue Jahr ein. Zum vierten und letzten Mal standen sich die Tiroler und der Vorarlberger Tabellenführer im Grunddurchgang gegenüber. Lustenau agierte im ersten Abschnitt überlegen, immer wieder rollten Angriffe der Löwen, aber Kundl stand defensiv extrem gut und hinten sicherte Goalie Jakub Kostelny ab.
Nach einem torlosen ersten Drittel schlugen die Gastgeber nach genau 38 Sekunden im zweiten Abschnitt zu: Valentin Ploner erzielte das 1:0 für den EHC Kundl (21.). Das Match wurde mit jedem Wechsel intensiver, die Vorarlberg drückten auf den Ausgleich, die Tiroler setzten auf Entlastungsangriffe und warteten geduldig auf Chancen: Nach einem Bully auf der rechten Seite im Angriffsdrittel kam die Scheibe zu Maximilian Mackner, der die Scheibe knapp vier Minuten vor Drittelende aus kurzer Distanz zum 2:0 über den bereits am Boden liegenden Lustenau-Keeper Felix Beck unter die Latte hob (36.). Goalie Kostelny ließ bis zur zweiten Sirene weiterhin keinen Gegentreffer der Lustenauer zu.
Mit dem etwas überraschenden Zweitore-Vorsprung der Hausherren nach 40 Minuten war für eine spannende Ausgangslage für das Schlussdrittel gesorgt. Am Spielcharakter änderte sich wenig, die Gäste konnten sich schnell im Angriffsdrittel festsetzen. Nach einem Schuss wehrte Kostelny ab und Lucas Haberl verwertete den Rebound nach knapp zwei Minuten aus kurzer Distanz zum 1:2-Anschlusstreffer (43.).
Danach verabsäumte es Kundl in zwei Überzahlspielen, den Vorsprung wieder auf zwei Treffer auszubauen, die Partie war längst in der Crunchtime angekommen. Am Ende hatten die Lustenauer ein Powerplay und zogen zusätzlich Goalie Felix Beck. Der Ausgleich gelang nicht mehr, Kundl schaffte die Sensation und fügte dem souveränen Westleader die erste Niederlage in der aktuellen Spielzeit zu.
Ö Eishockey Liga - Division OST:
ATSE Graz vs. Wiener Eislauf-Verein 3:6 (0:5,3:1,0:0)
Sa., 03. Jänner 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A)
Torschützen ATSE Graz: Kevin Pesendorfer (29:44 Min.), Maximilian Schwarz (34:14 Min./PP1, 39:17 Min./PP1)
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Patrick Bolterle (02:28 Min./PP1), Rupert Fichtinger (08:47 Min.), Nils Granitz (09:00 Min.), Theodor Fichtinger (12:42 Min.), Denis Simek (19:39 Min.), Stefan Nador (36:23 Min.)
KSV Kängurus vs. HDK Maribor 8:3 (1:2,5:0,2:1)
Sa., 03. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Stefan Trost (13:08 Min.), Mark Kompain (26:58 Min.), Luca Fasching (32:49 Min.), Lukas Winkler (36:23 Min.), Nick Strumberger (36:40 Min.), Daniel Oberkofler (37:36 Min.), Pierre Graf (41:29 Min./PP1), Florian Hoppl (50:13 Min.)
Torschützen HDK Maribor: Rok Frešer (05:07 Min.), Luka Vinčec (08:09 Min.), Jure Robek (53:18 Min.)
KSV Kängurus vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden
So., 04. Jänner 2026, 17:00 Uhr, Stadthalle Kapfenberg - >> zum Livestream
HDK Maribor vs. ATSE Graz
Di., 06. Jänner 2026, 18:30 Uhr, Ledna dvorana Maribor >> zum Livestream
Wiener Eislauf-Verein vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden
Di., 06. Jänner 2026, 19:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt - >> zum Livestream
Ö Eishockey Liga - Division West:
SC Samina Hohenems vs. HC Kufstein 2:5 (1:2,1:1,0:2)
Sa., 03. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Leon Schmeiser (11:12 Min./PP1), Marcel Wolf (30:36 Min./PP1)
Torschützen HC Kufstein: Stefan Reiter (00:15 Min., 06:40 Min.), Herbert Steiner (29:35 Min.), Florian Eder (45:32 Min.), Luca Reiter (59:10 Min./EN)
EHC Kundl vs. EHC Lustenau 2:1 (0:0,2:0,0:1)
Fr., 02. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Eisarena Kundl
Torschützen EHC Kundl: Valentin Ploner (20:38 Min.), Maximilian Mackner (35:55 Min.)
Torschütze EHC Lustenau: Lucas Haberl (42:10 Min.)
Dornbirner EC Bulldogs vs. WSG Swarovski Wattens Penguins
So., 04. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Messestadion Dornbirn - >> zum Livestream
EHC Lustenau vs. SC Samina Hohenems
Di., 06. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau - >> zum Livestream
HC Kufstein vs. Dornbirner EC Bulldogs
Di., 06. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein - >> zum Livestream
WSG Swarovski Wattens Penguins vs. EHC Kundl
Di., 06. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Alpenstadion Wattens - >> zum Livestream
Ö Eishockey Liga Modus 2025/2026
Am 4. Oktober 2025 startete die Ö Eishockey Liga mit dem ersten Spieltag in die neue Saison. Der Modus wird im fünften Jahr in den beiden Divisionen West mit sechs Teams und Ost mit fünf Teams in der Phase 1 eine Veränderung aufweisen. In der Division Ost gibt es in der kommenden Saison eine zweieinhalbfache Hin- & Rückrunde, das ergibt 20 Spiele pro Team. In der Division West werden wie in der Vorsaison zwei Hin- und Rückrunden gespielt, das ergibt ebenfalls 20 Spiele pro Team.
Nach der Phase 1 findet wieder ein überregionales Playoff, das am 07. Februar 2026 mit dem Viertelfinale beginnt, statt. Auch in der kommenden Spielzeit wird nach dem Grunddurchgang ein Playoff-Pick für zusätzliche Spannung sorgen. Das jeweilig bestplatzierte Team der Division West und Ost darf seinen Viertelfinal-Gegner aus dem Dritt- oder Viertplatzierten der anderen Division auswählen. Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden ab der kommenden Spielzeit jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden.
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