Kapfenberg nach Sieg gegen EHC Kundl im Halbfinale - Hohenems setzt sich gegen den WEV durch

Seit Mittwoch stehen die Halbfinalisten der Ö Eishockey Liga fest: Kapfenberg besiegte zuhause in der Stadthalle vor fast 1.000 Fans den EHC Kundl mit 5:2 und setzte sich in der Best-of-Three-Serie mit 2:1 durch. Die Steirer treffen im Halbfinale auf den SC Hohenems. Die Steinböcke feierten in der Rheinhalle Lustenau vor über 700 Fans gegen den WEV im alles entscheidenden Duell einen 6:1-Sieg und buchten mit dem 2:1 in der Best-of-Three-Serie das letzte Halbfinal-Ticket. Das zweite Halbfinale lautet EHC Lustenau gegen den HC Kufstein. Beide Halbfinal-Serien starten am Samstag.

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Viertelfinale 2 - Spiel 3: KSV Kängurus nach Sieg gegen den EHC Kundl im Halbfinale

Die KSV Kängurus trafen in der Ö Eishockey Liga am Mittwoch in der alles entscheidenden Viertelfinal-Partie in der Stadthalle Kapfenberg vor fast 1.000 Fans auf den EHC Kundl. Nach zwei Spielen stand es in der Best-of-Three-Serie 1:1, beide Teams hatten jeweils ihr Auswärtsspiel für sich entschieden.

Die Steirer starteten mit Vollgas in den Showdown, schossen in den ersten Minuten aus allen Lagen. Kundls Goalie Jakub Kostnely musste gleich von Beginn an hellwach sein. Die Tiroler lösten sich in den ersten Minuten nur schwer aus der Kapfenberger Umklammerung, die Mürztaler waren offensiv deutlich überlegen.

Völlig konträr zum Spielverlauf lagen plötzlich die Gäste voran: Maximilian Mackner überraschte mit dem ersten ernstzunehmenden Torschuss vom rechten Bullykreis KSV-Keeper Felix Nußbacher, der die Scheibe nicht bändigen konnte, und stellte auf 1:0 für Kundl (9.). Wenig später hatten die Kapfenberger ihr erstes Powerplay, für eine kurze Phase sogar mit einer 5:3-Überlegenheit. Bei einem Getümmel vor dem Tor war Pierre Graf als letzter an der Scheibe und sorgte für den 1:1-Ausgleich (12.). Danach war die Partie bis zur ersten Sirene offener. Kundl hatte gegen Ende noch eine Überzahl, nahm den Großteil der numerischen Überlegenheit in den Mittelabschnitt mit.

Den Tirolern gelang in der verbleibenden Überzahl zu Beginn des zweiten Drittels kein Treffer. Die Kapfenberger machten es in einem weiteren Powerplay wesentlich besser: Die Mürztaler warteten geduldig auf die perfekte Chance, die Pierre Graf aus dem Slot zum 2:1 verwertete (24.). Wie wichtig in den Playoffs die Special Teams sind, zeigte Kundl knapp nach Halbzeit der Partie: Eine Sekunde vor Ablauf einer Überzahl überraschte Lukas Thaler KSV-Keeper Nußbacher mit einem Weitschuss von der rechten Seite zum 2:2-Ausgleich (32.).

Das Match wurde immer intensiver und spannender. Die Kängurus schafften noch im zweiten Abschnitt die erneute Führung: Luca Fasching traf aus dem Slot mit einem herrlichen Schuss knapp drei Minuten vor der zweiten Sirene zum 3:2 (38.). Zu Beginn des Schlussdrittels schnürten die Kapfenberger die Kundler in deren Verteidigungszone ein, wollten einen Zweitore-Vorsprung herbeiführen. Da den Mürztalern kein schneller Treffer gelang, blieb das Match ein Krimi. Knapp sechs Minuten vor dem Ende startete Florian Hoppl einen energischen Antritt über die rechte Seite, kurvte hinter das Tor und passte auf Lukas Telsnig, der vom linken Bullykreis abzog und zum 4:2 für Kapfenberg traf (54.).

Am Ende zog Kundl seinen Goalie Jakub Kostelny insgesamt drei Mal, der Anschlusstreffer gelang den Unterinntalern nicht mehr. Im Gegenteil: Phileas Lyssy traf genau eine Sekunde vor der Schluss-Sirene ins leere Tor zum 5:2-Endstand (60.). Die KSV Kängurus gewannen die Best-of-Three-Serie gegen den EHC Kundl mit 2:1 und treffen im Halbfinale ab Samstag auf den SC Samina Hohenems. Es ist die fünfte Playoff-Serie der beiden Teams in der Ö Eishockey Liga gegeneinander.

Viertelfinale 4 - Spiel 3: SC Hohenems setzt sich gegen den WEV durch

Der SC Samina Hohenems erwartete am Mittwoch den Wiener Eislauf-Verein in der Lustenauer Rheinhalle - das Match wurde wegen der Wetterlage in die Halle verlegt - vor über 700 Fans zum Duell um den Halbfinal-Einzug. Beide Teams hatten in der Best-of-Three-Serie ihr jeweiliges Viertelfinal-Heimspiel gewonnen.

Beim alles entscheidenden Duell starteten die Steinböcke blitzartig in die Partie: Nach einem gewonnenen Bully auf der linken Seite im Angriffsdrittel zog Ricards Purins ab und traf zum 1:0 nach genau 54 Sekunden, WEV-Keeper Moritz Merkader war dabei die Sicht verstellt (1.).

Beide Teams lieferten sich in den ersten Minuten einen intensiven Playoff-Fight, in dem die Gastgeber den Vorsprung in ihrer ersten Überzahl ausbauten: Erneut war es Ricards Purins, der einen Rebound nach Abwehr von WEV-Goalie Moritz Merkader aus kurzer Distanz zum 2:0 in die Maschen setzte (11.). Danach versuchten die Vorarlberger, das Spiel unter Kontrolle zu halten. Die Wiener kämpften verbissen, ergebnistechnisch endlich im Showdown anzukommen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte der WEV sein erstes Powerplay, das die Bundeshauptstädter jedoch ohne Torerfolg absolvierten. Gleich im darauffolgenden Shift gab es auf beiden Seiten Chancen, das Match wurde auch vom Tempo her noch um eine Spur schneller. Dann hatte der SC Hohenems eine 5:3-Überzahl, wartete geduldig und Ricards Purins machte aus kurzer Distanz mit dem 3:0 seinen Hattrick perfekt (26.).

13 Sekunden nach Halbzeit des Spieles war der WEV auf der Anzeigetafel: Nach einem Faceoff auf der linken Seite in der Angriffszone kam die Scheibe über mehrere Stationen zu Xaver Emslander, der mit der Backhand aus kurzer Distanz auf 1:3 verkürzte (31.). Plötzlich war das Duell um den Halbfinal-Einzug wieder spannend. Der Mann des Spieles - Ricards Purins - traf nach einem schnellen Angriff über links mit einem satten Schuss vom linken Bullykreis zum 4:1, der vierte Volltreffer des lettischen Goalgetters (37.).

Im Schlussabschnitt konnte der WEV dem Match keine Wendung mehr geben, im Gegenteil: Dominik Hron zog von knapp hinter der blauen Linie ab und stellte auf 5:1 für die Emser (49.). Der WEV zog trotz des klaren Rückstandes in einer Überzahl Goalie Merkader, Sandro Schadl traf mit einem Weitschuss zum 6:1 ins leere Tor (56.). Der SC Hohenems setzte sich in der Best-of-Three-Serie gegen den WEV mit 2:1 durch und trifft im Halbfinale auf Kapfenberg.

Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Viertelfinale

Spiel 3:

KSV Kängurus vs. EHC Kundl 5:2 (1:1,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (11:16 Min./PP2, 23:23 Min./PP1), Luca Fasching (37:08 Min.), Lukas Telsnig (53:58 Min.)
Torschützen EHC Kundl: Maximilian Mackner (08:12 Min.), Lukas Thaler (31:16 Min./PP1)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1

SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 6:1 (2:0,2:1,2:0)
Mi., 18. Februar 2026, 19:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen SC Hohenems: Ricards Purins (00:54 Min, 10:29 Min./PP1, 25:27 Min./PP2, 36:40 Min.), Dominik Hron (48:32 Min.), Sandro Schadl (55:50 Min./SH1/EN)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Xaver Emslander (30:13 Min.)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1

Spiel 2:

ATSE Graz vs. EHC Lustenau 1:4 (0:1,0:0,1:3)
Sa., 14. Februar 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A)
Torschütze ATSE Graz: Filip Matijević (43:49 Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Lucas Haberl (02:14 Min.), Martin Grabher Meier (40:38 Min.) Robin Wüstner (47:51 Min.), Christopher D’Alvise (58:58 Min./SH1/EN)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 0:2

EHC Kundl vs. KSV Kängurus 0:6 (0:3,0:3,0:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kundl
Torschützen KSV Kängurus: Kevin Moderer (09:19 Min.), Pierre Graf (10:24 Min./PP1), Christoph Draschkowitz (13:26 Min., 28:30 Min.), Stefan Trost (33:10 Min.), Phileas Lyssy (38:18 Min./PP1)

HC Kufstein vs. UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden 4:3 n.P. (2:2,0:0,1:1,0:0,1:0)
Sa., 14. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Torschützen HC Kufstein: Stefan Reiter (12:30 Min., 41:22 Min.), Aleksi Airaksinen (19:31 Min.), Clemens Paulweber (65:00 Min./Entscheidender Penalty)
Torschützen Sharks Gmunden: Moritz Neurauter (02:24 Min.), 09:53 Hubert Berger (09:53 Min.), Jonas Kail (52:57 Min./PP1)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:0

Wiener Eislauf-Verein vs. SC Samina Hohenems 3:2 (1:1,1:0,1:1)
Sa., 14. Februar 2026, 18:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt
Torschützen Wiener Eislauf-Verein: Patrick Bolterle (17:05 Min.), Rupert Fichtinger (29:11 Min./PP1), Richard Gruber (45:21 Min.)
Torschützen SC Hohenems: Christian Haidinger (02:55 Min.), Marcel Wolf (57:51 Min./PP1)

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. ATSE Graz 7:2 (2:0,2:0,3:2)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Christopher D‘Alvise (12:22 Min., 32:25 Min., 50:14 Min.), David Slivnik (12:53 Min.), Daniel Stefan (33:42 Min.), Manuel Metzler (52:50 Min./PP1), Ricardo Bell (59:14 Min.)
Torschützen ATSE Graz: Cody Wickstrom (43:42 Min.), Mathias Werkl (47:46 Min.)

KSV Kängurus vs. EHC Kundl 1:2 n.P. (1:0,0:0,0:1,0:0,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschütze KSV Kängurus: Lukas Telsnig (17:58 Min./PP1)
Torschützen EHC Kundl: Sebastian Schild (51:48 Min.), Michal Kluka (65:00 Min./Entscheidender Penalty)

UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden vs. HC Kufstein 3:4 n.V. (2:1,0:1,1:1,0:1)
Sa., 07. Februar 2026, 18:30 Uhr, muki Arena
Torschützen Sharks Gmunden: Lukas Stöttner (03:40 Min.), Fabian Richter (19:36 Min.), Paul Pirklbauer (50:51 Min./PP1)
Torschützen HC Kufstein: Markus Prock (06:24 Min./PP1, 44:00 Min./PP1), Clemens Paulweber (35:01 Min./SH1, 60:50 Min.)

SC Samina Hohenems vs. Wiener Eislauf-Verein 5:1 (1:0,2:1,2:0)
Sa., 07. Februar 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Torschützen SC Hohenems: Marcel Wolf (03:52 Min.), Patrick Spannring (20:23 Min., 57:36 Min./EN), Christian Haidinger (34:57 Min.), Benjamin Kyllönen (52:15 Min.)
Torschütze Wiener Eislauf-Verein: Lukas Kaider (23:02 Min.)

Ö Eishockey Liga 2025/2026 - Playoff - Halbfinale

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. HC Kufstein
Sa., 21. Februar 2026, Rheinhalle Lustenau

KSV Kängurus vs. SC Hohenems
Sa., 21. Februar 2026, Stadthalle Kapfenberg

Spiel 2:

HC Kufstein vs. EHC Lustenau
Sa., 28. Februar 2026, Eisarena Kustein

SC Hohenems vs. KSV Kängurus
Sa., 28. Februar 2026, Eisstadion Hohenems

Spiel 3 (Falls nötig):

EHC Lustenau vs. HC Kufstein
Mi., 04. März 2026, Rheinhalle Lustenau

KSV Kängurus vs. SC Hohenems
Mi., 04 März 2026, Stadthalle Kapfenberg

Playoff-Modus und weitere Termine

Die Playoff-Duelle beginnend mit dem Viertelfinale über Halbfinale bis zum Finale werden jeweils in einer Best-of-Three Serie (H/A/H) entschieden. Die Teams, die zuerst zwei Siege verbuchen können, steigen ins Halbfinale auf. Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit wird wie im Grunddurchgang eine fünfminütige Overtime bei Drei gegen Drei auf dem Eis gespielt. Sollte auch die Overtime keine Entscheidung bringen, folgt ein Penaltyschießen. Im Halbfinale spielt der nach Phase 1 bestplatzierte Sieger des Viertelfinales gegen den nach Phase 1 schlechtplatziertesten Sieger des Viertelfinales. Im Finale spielen die Halbfinal-Sieger gegeneinander.

Final-Serie
Sa., 07. März 2026 | Sa., 14. März 2026 | Sa., 21. März 2026 (falls nötig)

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18. Februar 2026