Stellungnahme von ÖEHV-Präsident Dr. Klaus Hartmann zur aktuellen Berichterstattung
ÖEHV-Präsident Dr. Klaus Hartmann bezieht Stellung zur aktuellen Berichterstattung über eine mögliche Kandidatur für das ÖEHV-Präsidium sowie zur Diskussion um die Kaderregelung in der höchsten Liga.
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GEPA pictures/Kevin HacknerStatement von ÖEHV-Präsident Dr. Klaus Hartmann:
Der Österreichische Eishockeyverband arbeitet derzeit auf allen Ebenen im Vollbetrieb für das österreichische Eishockey – bei den Frauen, bei den Männern und im Nachwuchs. Unsere Nationalteams schlagen sich sportlich hervorragend. Die Frauen spielen erstmals bei einer A-WM – und auch die Männer und unser Nachwuchs messen sich international mit den Besten. Daneben arbeiten wir intensiv an der Abstimmung und Umsetzung rund um das CAS-Urteil.
Jede und jeder, der sich konstruktiv einbringen will, ist herzlich eingeladen. Es ist legitim, für das Präsidium zu kandidieren. Unser Grundsatz lautet seit jeher "Einbinden statt Ausgrenzen". Dass sich gerade jetzt, wo wir erfolgreich sind, so viele einbringen wollen, zeigt, wie gut sich das österreichische Eishockey entwickelt hat. Was in den vergangenen Jahren erreicht wurde, haben wir in unserer Leistungsbilanz transparent dargelegt.
Für uns steht die gesamte Eishockeyfamilie im Mittelpunkt, vom Kind, das zum ersten Mal auf dem Eis steht, über das Para-Eishockey bis zu den Nationalteams der Männer und Frauen. Wir gehen einen österreichischen Weg und entwickeln junge Spielerinnen und Spieler, damit Österreich auf allen Ebenen konkurrenzfähig ist. Dafür brauchen österreichische Spieler Eiszeit und Verantwortung in der höchsten Liga. Wie die aktuelle Berichterstattung in der Schweiz zeigt, hat die Zahl der Legionäre großen Einfluss auf die Entwicklung einheimischer Spieler. Die Interessen des österreichischen Eishockeys werden wir auch in der aktuellen Diskussion um die Kaderregelung nicht den wirtschaftlichen Interessen einzelner Akteure opfern.
Wir kämpfen jeden Tag um Sichtbarkeit für das Eishockey. Diese Bühne gehört in erster Linie unseren Spielerinnen und Spielern, die gerade auf dem Eis hervorragende Leistungen zeigen.



