Kurs Mexiko: Para-Eishockey-Team will an Bronze anknüpfen
Zwei Jahre nach der Bronzemedaille in Bangkok reist das ÖEHV-Team in wenigen Wochen zur ersten Para-Eishockey-WM der Division C in Lateinamerika. Vom 8. bis 13. Dezember soll in Mexiko-Stadt auf 2.300 Metern Höhe die nächste Medaille her.
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ÖEHVMexiko und Eishockey? Was auf den ersten Blick wie zwei sehr konträre Begriffe erscheinen mag, wird im Dezember bei der Para-Eishockey-Weltmeisterschaft der Division C Realität. Vom 8. bis 13. Dezember 2026 geht es für das ÖEHV-Team in Mexiko-Stadt auf 2.300 Metern Höhe um eine der begehrten Medaillen. "Die Vorfreude auf die WM, die zum ersten Mal in Lateinamerika stattfindet, ist bei der gesamten Mannschaft extrem", zeigt sich Team-Manager Libor Fischer zuversichtlich für die kommenden Wettkämpfe. Er reist gemeinsam mit elf Spielern sowie dem Staff nach Mexiko.
Nach der Bronzemedaille 2024 in Bangkok soll es dieses Mal wieder eine Medaille für die Mannschaft von Teamchef Lucas Herrnegger geben. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mit Gastgeber Mexiko, Frankreich, Russland und dem Welt-Team, einer Mannschaft mit Spielern aus Nationen, die aktuell noch keine eigene Mannschaft haben, warten harte Gegner auf das ÖEHV-Team. "Wir kennen die Stärken unserer Konkurrenten. Doch wir fliegen nicht nach Mexiko, um mit leeren Händen heimzukehren", gibt sich Fischer kämpferisch.
Feinschliff im Ländle
Damit dies auch wirklich gelingt, verpasst sich das Team von 13. bis 15. November in Vorarlberg den letzten Feinschliff – unter anderem mit zwei Testspielen gegen Deutschland am Samstagabend und Sonntagvormittag in Dornbirn. "Für uns geht es darum, eine optimale Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren, um in Mexiko die maximale Leistung abrufen zu können", so Fischer.
Doch nicht nur für das Nationalteam geht es auf das Eis. Bereits am 14. November haben Interessierte mit oder ohne Behinderung beim offiziellen "Try Out" die Möglichkeit, Para-Sport unter Anleitung von Spielern und Betreuer:innen auszuprobieren. "Wir wollen den Menschen zeigen, dass es im Para-Eishockey um Gemeinschaft und die Freude am gemeinsamen Sport geht. Wir freuen uns über jede Person, die vorbeikommt und sich vom Eishockey-Fieber anstecken lässt", sagt Fischer, der sich auf viele Begeisterte freut. Und wer weiß? Vielleicht fährt einer von ihnen schon bald um die halbe Welt, um sein Land zu repräsentieren.
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