Steelers untermauern Favoritenrolle

Am Sonntag hat die erste österreichische Para-Eishockey-Staatsmeisterschaft mit dem ersten Turnier begonnen. Die Hausherren der Carinthian Steelers haben dabei in Klagenfurt zwei Siege eingefahren. Anfang März ist Graz die nächste Station.

Mit den Carinthian Steelers Klagenfurt aus Kärnten, den HV Warriors aus Niederösterreich und den Steirische Panther Graz aus der Steiermark nehmen an der erstmals ausgetragenen österreichischen Para-Eishockey-Staatsmeisterschaft drei Teams teil. Nach insgesamt vier Turnieren, jeder Verein tritt zumindest einmal als Veranstalter auf, wird der Meistertitel vergeben.

Den Auftakt machten am Sonntag drei Spiele in Klagenfurt, in denen die Hausherren der Carinthian Steelers mit zwei Siegen ihre Favoritenstellung für diese Saison untermauerten. Das Duell zwischen HV Warriors und Steirische Panther Graz ging hauchdünn an die Niederösterreicher. Am 7. März finden die nächsten Spiele in der Meisterschaft in Graz statt.

Stefan Eberdorfer, Obmann der Carinthian Steelers und Turnierorganisator: "Wir sehen es sehr positiv, dass wir in Zeiten wie diesen trainieren und spielen dürfen. Seit Dezember hatten wir bereits 20 Trainingseinheiten – teilweise auch zusammen mit Graz – und die waren sehr wichtig für uns. Jetzt hatte jede Mannschaft zwei Spiele, das Turnier ist gut gelaufen und es hat im Großen und Ganzen alles gut funktioniert."

ÖEHV-Vizepräsidenten Mag. Yasmin Stepina sieht die Entwicklung im Para-Eishockey positiv: "Im Vorjahr haben wir mit drei Mannschaften eine erste Meisterschaft in Turnierform ausgetragen. Dieses System hat sich bewährt. 2021 können wir die erste österreichische Staatsmeisterschaft in ähnlicher Form ausspielen. Ziel ist es, den bestehenden Mannschaften die Basis zu bieten, nach vier Turnieren einen Staatsmeister zu küren."

Para Eishockey Meisterschaft - Grunddurchgang