R.I.P Stocki

Der österreichische Eishockeyverband trauert um eine Eishockeylegende.

Günter „Coco“ Stockhammer wurde leider nur 59 Jahre alt. Viel zu früh ereilte ihn im Urlaub auf Mykonos (GRE) der plötzliche Tod. Seine Lebensleidenschaft war der Eishockeysport. Als Nationalspieler, Trainer und TV-Kommentator bleibt er mit seiner positiven und lebensfrohen Art immer in unserem Herzen. R.I.P Stocki!

Weiters im August verstorben:

Ewald Moik (1.6.1958 - 7.8.2021)
Bereits in den Anfängen der österreichischen Dameneishockey Nationalteam Historie stieß Ewald Moik als Masseur zum Team und wurde Teil der Dameneishockeyfamilie. Auch bei der ersten WM-Teilnahme 2004 in Maribor war er dabei, ebenso wie 2005, 2007 (Nordkorea), 2008 (Finnland – Aufstieg) und der Heim-WM 2009. Danach legte er eine kurze Pause ein und betreute u. a. die Graz 99ers in der damaligen EBEL. 2014 gab er sein Comeback für die „Mädels“ bei der WM in Prerov, 2015 und 2016 war er erneut bei Weltmeisterschaften mit von der Partie. Bei der Heim-WM 2017 wollte er dann nach eigenen Worten „nur zuschauen und genießen“, doch dabei blieb es wie immer nicht: er organisierte nicht nur seine Familie und Freunde als Mitarbeiter bei dieser Großveranstaltung, sondern half auch selber mit, wo auch immer jemand gebraucht wurde. Und so war er – wann immer es ging, für die anderen da und half… Danke für alles, Ewald!

Konrad Amann (22.1.1951 – 3.8.2021)
Nach der Neugründung des Damen U18-Nationalteams wurde ein Physiotherapeut gesucht und über Vermittlung des damaligen U18-Teamchefs Miro Berek kam Konrad „Koni“ Amann dazu. Er war auch Teil der Mannschaft beim ersten U18-WM-Auftritt überhaupt - 2008 in Chambery/Frankreich. Danach „wechselte“ er zum A-Nationalteam, wo er u. a. bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2012 im Betreuerstab zum erfolgreichen Abschneiden beitrug. Auch nach seiner aktiven Zeit konnte Österreichs Dameneishockey immer auf ihn zählen – ein Anruf bei Koni genügte… Danke für alles, Koni!