Gebühren gesenkt

Das Präsidium des ÖEHV hat das Vorhaben, den Eintritt in den Eishockeysport finanziell zu erleichtern umgesetzt. Bis zur U10 werden die bisherigen Lizenzierungsgebühren gestrichen, bis zur U14 werden diese halbiert.

Bei der Präsidiumssitzung des Österreichischen Eishockeyverbandes im Oktober 2020 wurde der Beschluss zur Senkung der Lizenzierungsgebühren für EishockeyspielerInnen in Österreich gefasst. Diese Maßnahme soll es österreichischen Vereinen erleichtern, mehr Kindern den Zugang zum Eishockey zu ermöglichen.

"Jedes Kind, egal auf welchem Leistungsniveau, soll die Möglichkeit haben, den Eishockeysport ausüben zu können. Dabei gilt es, bürokratische Hürden abzubauen und erfolgsorientiert zu agieren", sagt Präsident Dr. Klaus Hartmann, der das Vorhaben der Gebührenreduktion bereits im Juni nach seiner Wahl zum neuen ÖEHV-Präsidenten als wichtiges Ziel für die Saison 2020/21 angekündigt hat. "Wir wollen mehr Kinder zum Eishockey bringen, Eltern wie Vereine entlasten und wir erhoffen uns durch diese Maßnahme eine Belebung des Sports."

Mit dem Präsidiumsbeschluss fallen daher in Zukunft bis zur Klasse U10 keine Lizenzierungsgebühren an – bisher waren dies zwölf Euro pro Jahr und Kind. Zwischen U10 und U14 werden die Kosten pro Kind und Jahr auf sechs Euro halbiert.

Konkret profitieren von dieser Senkung im Moment an die 1.700 Kinder, die bis zur U14-Altersklasse ihrem Lieblingssport nachgehen. Allen österreichischen Vereinen, die ihre Spieler für die verschiedenen Nachwuchsmeisterschaften und Bewerbe beim ÖEHV registrieren, kommt diese finanzielle Entlastung zugute.