Trotz früher Führung keine Punkte

Zum Auftakt des "Beat Covid-19 Tournament" in Ljubljana musste sich die österreichische Nationalmannschaft Gastgeber Slowenien mit 1:3 geschlagen geben. Mit seinem ersten Teamtreffer sorgte Bernd Wolf für die zwischenzeitliche Führung.

A-Team Herren

Am Samstagnachmittag lieferte die österreichische Nationalmannschaft in der Hala Tivoli von Ljubljana einen Auftakt nach Maß. Nach vier Minuten traf Verteidiger Bernd Wolf zur frühen österreichischen Führung ins slowenische Tor. Für den 24-Jährigen war es sein erster Treffer für die rot-weiß-rote Auswahl.

In den folgenden zehn Spielminuten drehten die gastgebenden Slowenen den Spieß allerdings um und nutzten Fehler in der österreichischen Defensive zur Wende. Ziga Pesut, Gregor Koblar und Blaz Tomazevic brachten die gut aufgestellten Slowenen mit 3:1 in Führung. Dies sollte auch der Endstand sein, da die sich stetig steigernden Österreicher im slowenischen Schlussmann ihren Meister fanden.

"Mit dem ersten Drittel bin ich definitiv nicht zufrieden. Wir haben zu passiv und zu wenig körperbetont gespielt", sagte Teamchef Roger Bader. "Slowenien ist aggressiver in die Zweikämpfe gegangen und hat sich dadurch einen Vorteil erkämpft. Das haben wir in der ersten Pause angesprochen und uns dementsprechend auch gesteigert."

Ab dem zweiten Drittel nahmen die Österreicher das Heft in die Hand und hatten zahlreiche gute Torchancen. Peter Schneider und Lucas Thaler scheiterten jeweils an der Stange, Benjamin Nissner und Alexander Rauchenwald am gegnerischen Torhüter. "Wir hatten ab dem zweiten Drittel sicher leichte Vorteile. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Für die nächsten Spiele müssen wir dies korrigieren und auch von Beginn an besser in die Partie finden", so Teamchef Bader.

Am Montag geht es um 13 Uhr mit dem zweiten Turnierspiel gegen Polen weiter, ORF Sport+ und LAOLA1.at übertragen wieder LIVE. Ob Benjamin Baumgartner in dieser Begegnung dabei sein kann, hängt von seiner Untersuchung im Krankenhaus ab. Der Stürmer konnte nach einem harten Check im Schlussdrittel gegen Slowenien nicht mehr aufs Eis gehen.