Österreich auch gegen Italien erfolgreich

Beim 100. Jubiläumspiel von Österreichs-Kapitän Thomas Raffl gewinnt das Team von Roger Bader die Generalprobe vor der Olympia-Quali gegen Italien souverän mit 4:1. Ein gutes Überzahlspiel und die Torpremiere von Marco Rossi ebneten den Weg zum zweiten Sieg innert 24 Stunden.

Im zweiten Test innerhalb von 24 Stunden waren es diesmal die Gäste aus Italien, die besser in die Partie starteten. David Kickert, der Bernhard Starkbaum ersetzte, entschärfte anfangs gleich zwei gute Chancen der Blau-Weißen. Gegen den Schuss von Italien-Stürmer Alex Petan war dann aber auch Kickert machtlos und die Gäste führten mit 0:1. (5.) Wenig später folgte eine unglückliche Aktion gegen Österreichs Verteidiger Raphael Wolf, der sofort vom Eis getragen werden musste und mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung in der Kabine blieb. Im anschließenden fünfminutigen Powerplay stellte Marco Rossi mit seinem Premierentor auf 1:1. (10.) Nun waren es die Schützlinge von Roger Bader, die am Drücker waren. Ein Tor von Kilian Zündel wurde jedoch wegen Torraumabseits aberkannt. Mit Unentschieden ging es auch in die erste Drittelpause.

Im Mittelabschnitt machte sich Österreich aufgrund vieler Strafen das Leben selbst schwer. Dennoch kam das starke Penalty-Killing zum Vorschein. Weiters fanden Rossi und Brian Lebler zur Hälfte der Partie zwei gute Möglichkeiten vor. Das Unter bzw. Überzahlspiel wurde in der vergangenen Woche klar angesprochen und dies zeigte Wirkung. Raphael Herburger fälschte die Scheibe im Powerplay unhaltbar ab. Der zweite Powerplay-Treffer auf der Anzeigetafel war also perfekt. (33.)

Auch im Schlussabschnitt dominierten die Special-Teams beider Mannschaften das Geschehen. Das österreichische Boxplay funktionierte hervorragend. Die Italiener fanden keinen Weg sich im Drittel der Hausherren festzusetzen. Und wenn sich für die A-Nationalmannschaft selbst die Gelegenheit ergab, waren sie an diesem Tag kaltschnäuzig. So in Minute 55., als Lukas Haudum zur Vorentscheidung den Puck über die Linie bugsierte. Patrick Spannring sorgte zudem noch zur Freude der Heimfans für den 4:1 Endstand.

Statement Roger Bader:
 „Das Spiel heute war etwas robuster geführt. Es war eine komplett andere Partie als gegen Ungarn. Mit dem ersten Drittel bin definitiv nicht zufrieden, wir haben zu viel quer und diagonal gespielt und hatten zu viele Scheibenverluste. Ab dem zweiten Drittel haben wir uns richtig in die Partie reingekniet und schlussendlich verdient gewonnen.

Bereits morgen reist die österreichische Nationalmannschaft nach Bratislava ab.

Österreich ohne Wraneschitz, Schmidt, Schneider, Unterweger, Huber, Heinrich, Wukovits

 

Österreich - Italien 4:1 (1:1/1:0/2:0)
Rossi (10.PP1), Herburger (34.PP1), Haudum (46.PP1) Spannring (59. EN) bzw. Petan (5.)