"Plan A, aber auch B und C"

Der nächste Lehrgang von Teamchef Roger Bader mit der Nationalmannschaft inklusive eines Turniers soll im November stattfinden.

Ein Neustart im internationalen Eishockey nach der coronabedingten Absage zahlreicher Play-off-Spiele und IIHF Weltmeisterschaften im Frühjahr steht noch nicht auf sicheren Beinen. Für Teamchef Roger Bader wären auch reine Trainingstage mit seiner österreichischen Nationalmannschaft ein wichtiger Schritt, um sich dem Saisonziel Weltmeisterschaft im Mai 2021 in Slowenien anzunähern.

Der internationale Verband hat kurz vor dem sehnlich erwarteten Saisonstart zehn Weltmeisterschaften abgesagt. Die U20-WM der Top Division soll aber in Kanada über die Bühne gehen. Ist das nachvollziehbar?

Bader: Es ist unter den von Kanada festgelegten Bestimmungen nachvollziehbar. Hockey Canada kann eine „Bubble“-WM, wo sich die Teilnehmer nur zwischen Hotel und Arena bewegen, veranstalten. Das kanadische Fernsehen investiert viel Geld, damit diese WM stattfindet. Der internationale Verband finanziert mit den Einnahmen dieser U20-WM zahlreiche andere Events. Ich halte es daher für sinnvoll, dass dieses Turnier ausgetragen wird. Die NHL hat es in der „Bubble“ in Edmonton auch geschafft, einen Stanley-Cup-Champion zu küren.

Die wichtigen Spiele der Nationalmannschaft von 2020, also Weltmeisterschaft und Olympia-Qualifikation, wurden ins Jahr 2021 verschoben. Wie gehen Sie damit um?

Bader: Grundsätzlich muss ich als Verantwortlicher der Nationalmannschaften der Herren einen Plan A, also wie wir die Saison grundsätzlich absolvieren wollen, haben. Dieser sieht ein normales Programm vor, zwei Turniereinsätze bei den IIHF Breaks im November auswärts und im Februar daheim sowie eine fünfwöchige WM-Vorbereitung im April und Mai. Wir wissen aber auch, dass sich durch die aktuelle Gesundheitslage gewisse Dinge ändern können. Vielleicht können wir im November daher nicht ins Ausland reisen. Für diesen Fall haben wir auch einen Plan B und einen Plan C. Wir werden hinsichtlich der Vorbereitung aber sicher keine Trainingstage herschenken, das machen Deutschland und die Schweiz ja auch nicht.

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