Flyers verlieren Torspektakel

Das ersatzgeschwächte Team von Michael Raffl verliert am Lake Tahoe gegen bärenstarke Boston Bruins.

Michael Raffl und seine Philadelphia Flyers (8-4-3) müssen sich beim NHL-Freiluftspektakel am Lake Tahoe den Boston Bruins (11-3-2) mit 3:7 geschlagen geben. David Pastrnak wird mit drei Toren zu Bostons Matchwinner. Bereits nach 34 Sekunden erzielt er das 1:0. Joel Farabee (7.) und Sean Couturier (15.) schießen die Flyers im Spitzenduell der East-Division zwar sogar in Führung, doch Charlie McAvoy (16.) sorgt noch im ersten Drittel für den Ausgleich.

Im Mitteldrittel trifft Pastrnak nach 46 Sekunden zur erneuten Führung. Ein Dreier-Schlag binnen 1:39 Minuten durch Charlie Coyle (47.), Trent Frederic (47.) und Nick Ritchie (48.) dreht die Partie endgültig zu Gunsten der Bruins. James van Riemsdyk (53./PP) gelingt im Schlussdrittel nur noch Ergebniskosmetik. Für den Schlusspunkt sorgt erneut Pastrnak (58.). Raffl bleibt in 16:39 Minuten Eiszeit ohne Scorerpunkt.

Die ersatzgeschwächten Flyers verlieren damit auch das zweite Spiel nach ihrer coronabedingten Zwangspause und liegen in der East Division hinter den Bruins und Washington auf Platz drei. Die Partie war nach den Eis-Problemen am Vortag - das Spiel zwischen den Vegas Golden Knights und Colorado Avalanche musste acht Stunden unterbrochen werden - um fünfeinhalb Stunden nach hinten verlegt worden. Trotzdem konnte nicht punktlich begonnen werden: Die Spieler hatten mit Sichtproblemen zu kämpfen, da sich der Sonnenuntergang im Eis spiegelte, also wurde 20 Minuten zugewartet.

Die Montreal Canadians (9-5-3) müssen sich den Ottawa Senators (5-14-1) in der Overtime 2:3 geschlagen geben. Brady Tkachuk lässt die Gastgeber nach 3:30 Minuten jubeln. Ebenfalls in die Verlängerung geht die Partie zwischen Vancouver (8-12-2) und Winnipeg (11-6-1). Pierre-Luc Dubois fixiert nach 27 Sekunden den 3:2-Erfolg der Jets.