Umstrukturierungen geplant

Im Jänner soll die National Hockey League wieder starten. In der Zwischenzeit könnte Stürmer Michael Raffl in Villach landen.

Die Verantwortlichen der National Hockey League (NHL) planen angesichts der Corona-Pandemie für die kommende Saison Umstrukturierungen und einen reduzierten Spielplan. Demnach soll die Spielzeit nicht durchgängig in abgeschotteten "Bubbles" stattfinden, es könne aber immer jeweils zehn bis zwölf Tage lang in einer Arena gespielt werden, so Commissioner Gary Bettman.

"Man spielt ein paar Matches ohne zu reisen, dann geht es zurück nach Hause für eine Woche, zu den Familien", erläuterte Bettman. Zudem werde überlegt, die Divisionen geografisch anzupassen, um Reisen zu reduzieren.

Denkbar sei etwa eine rein kanadische Division. Die vorige Saison hatte die Liga nach einer mehr als viermonatigen Corona-Unterbrechung in zwei abgeschotteten Blasen in den kanadischen Metropolen Edmonton und Toronto ohne positive Corona-Tests zu Ende gebracht.

Der EC Grand Immo VSV ist offenbar drauf und dran, einen ziemlich spektakulären Coup zu landen. Wie die "Krone" berichtet, steht Michael Raffl vor einem Wechsel in die ICE Hockey League zu den Villachern. Der 31-Jährige würde die Kärntner verstärken bis die neue NHL-Saison, die Anfang Jänner starten soll, wieder losgeht.

Die Villacher sollen sich mit dem NHL-Profi bereits einig sein, sein Arbeitgeber, die Philadelphia Flyers, müssen aber noch zustimmen. Angeblich hat auch Red Bull Salzburg um den Flügelstürmer gebuhlt, der Umstand, dass Raffls Villacher Frau ihr zweites Kind erwartet, soll aber den Ausschlag zu Gunsten des VSV gegeben haben.